Opel-Flirt mit Schumacher? Formel-E-Gespräch endet blitzschnell

Trotz Gesprächen mit Opel lehnt Mick Schumacher den Wechsel in die vollelektrische Formel E ab. Er setzt seine Hoffnung auf die IndyCar-Serie und sieht die Formel E nicht als nächsten Schritt.
Dietmar Gessner |
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Mick Schumacher bestreitet seine erste IndyCar-Saison, belegt nach fünf von 18 Rennen derzeit Rang 24 von 25 Fahrern.
Stephen Furst/Imago Mick Schumacher bestreitet seine erste IndyCar-Saison, belegt nach fünf von 18 Rennen derzeit Rang 24 von 25 Fahrern.

Der Blitz bildet das optische Zentrum des berühmten Opel-Emblems. Entsprechend blitzartig möchte Opel auch in der Formel E erfolgreich sein. Ab der kommenden Saison starten die Rüsselsheimer in der Weltmeisterschaft, messen sich dann dort mit Edel-Marken wie Porsche und Jaguar. Die Münchnerin Sophia Flörsch ist bereits als Test- und Entwicklungsfahrerin verpflichtet worden.

Aber wer wird nun Stammfahrer bei Opel? Die AZ weiß: Mick Schumacher wird es nicht! Er hat sich blitzschnell dagegen entschieden. Es hat zwar einen Austausch zwischen Opel und Schumacher - dem Sohn von Formel-1-Ikone Michael Schumacher – gegeben. Aber Mick Schumacher, der sich aktuell noch weitgehend erfolglos in der amerikanischen IndyCar-Serie versucht, lehnt einen Wechsel in die Formel E ab. Er betrachtet ein Engagement in der vollelektrischen Serie nicht als den richtigen Karriereschritt.

Opel hätte mit Schumacher als Zugpferd Rückenwind bekommen

Es steht definitiv fest, dass allein der Name "Schumacher" Opel und damit der gesamten Formel E einen enormen Aufmerksamkeitsschub gegeben hätte. Gerade im Kampf um einen attraktiven TV-Deal für die kommende Saison wäre das sehr wertvoll gewesen. Formel-E-Boss Jeff Dodds, der über Jahre mit Opel über deren Einstieg verhandelt hat, hätte daher "Quick Mick" natürlich gerne im Opel-Cockpit gesehen.

Experte Danner: "Mick Schumacher würde ich nicht empfehlen"

Also schade für Opel und die Formel E? Motorsport-Experte Christian Danner sieht es nicht so. Er fällt ein deutliches Urteil: "Mick Schumacher würde ich nicht empfehlen. Er kennt die Formel E nicht und überzeugt bisher in der Indy-Serie in den USA noch nicht."

Sophia Flörsch hat derweil ab sofort 15 Testtage, um Opels E-Boliden für die im Dezember beginnende Saison konkurrenzfähig zu machen. Am Wochenende in Berlin-Tempelhof war sie bereits an der Strecke. Opels Motorsportchef Jörg Schrott war auch vor Ort.

Das Rennen am Samstag hatte Porsches Nico Müller gewonnen, am Sonntag triumphierte Mitch Evans. Nach somit acht von 17 Saisonrennen führt Pascal Wehrlein die WM-Wertung an mit drei Punkten Vorsprung vor Evans an. Am 15. und 16. Mai stehen die Läufe in Monte-Carlo an.

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