Olympische Winterspiele 2018 ohne NHL-Stars

1998 in Nagano gelang es erstmals, die besten Eishockey-Spieler der Welt aus der nordamerikanischen Profiliga NHL zur Olympia-Teilnahme zu bewegen. 2018 wird der Spielbetrieb erneut nicht unterbrochen.  
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2010 in Vancouver: Superstar Sidney Crosby trifft in der Overtime gegen die USA und versetzt die Eishockey-verrückten Kanadier in kollektiven Jubel.
dpa 2010 in Vancouver: Superstar Sidney Crosby trifft in der Overtime gegen die USA und versetzt die Eishockey-verrückten Kanadier in kollektiven Jubel.

1998 in Nagano gelang es erstmals, die besten Eishockey-Spieler der Welt aus der nordamerikanischen Profiliga NHL zur Olympia-Teilnahme zu bewegen. 2018 wird der Spielbetrieb erneut nicht unterbrochen.

New York - Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang finden ohne die Stars aus der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL statt. Das gab die Liga am Montag bekannt.

Der Spielbetrieb werde für Olympia 2018 in Südkorea nicht unterbrochen, hieß es in einer Stellungnahme. Damit sei die Angelegenheit "offiziell abgeschlossen". An den vergangenen fünf Winterspielen hatten Spieler aus der besten Liga der Welt jeweils teilgenommen.

Das Internationale Olympische Komitee mit seinem Präsidenten Thomas Bach und der Eishockey-Weltverband IIHF hatten sich intensiv bemüht, auch in Südkorea die NHL-Cracks zu präsentieren, und dafür hohe finanzielle Zusagen gemacht.

Ein Überblick

1998 in Nagano gelang es erstmals, die besten Eishockey-Spieler der Welt aus der nordamerikanischen Profiliga NHL zur Olympia-Teilnahme zu bewegen. Seitdem sorgten die Weltstars für etliche Olympia-Highlights.

1998 NAGANO
Tschechien mit dem heute immer noch aktiven Jaromir Jagr holt trotz etlicher Top-Spieler fast sensationell die Goldmedaille. Die kanadische Startruppe um Wayne Gretzky wird nur Vierter. Auch abseits des Eises wird Spektakel geboten: Nach der Viertelfinal-Pleite gegen Tschechien randalieren die frustrierten US-Profis im Olympischen Dorf.

2002 SALT LAKE CITY
Als Co-Trainer und Exekutiv-Direktor schafft Gretzky doch noch den Olympiasieg im Traumfinale gegen Gastgeber USA. Für eine Sensation sorgt Außenseiter Weißrussland mit dem Viertelfinalsieg gegen Schweden. Deutschland verpasst eine Überraschung beim knappen 2:3 in der Zwischenrunde gegen den späteren Olympiasieger.

2006 TURIN
Das Turnier der schwedischen Superstars um Peter Forsberg, Mats Sundin und den Sedin-Brüdern. In einem hochklassigen Finale bezwingen sie Finnland mit Teemu Selänne 3:2. Vier Jahre nach dem Triumph von Salt Lake City erleben Kanada und Teamleiter Gretzky wieder ein Fiasko: Das 0:2 in einem fantastischen Spiel gegen Russland bedeutet Platz sieben und damit das schlechteste Olympia-Abschneiden Kanadas überhaupt.

2010 VANCOUVER
Kanadas Auf und Ab geht beim triumphalen Finalsieg gegen die USA weiter. Superstar Sidney Crosby trifft in der Overtime und versetzt die Eishockey-verrückte Nation in kollektiven Jubel. Furios auch Kanadas 7:3 im Viertelfinale gegen Russland.

2014 SOTSCHI
Kanadas erneuter Triumph wird überlagert vom russischen Fiasko. Die Eishockey-begeisterte Nation scheitert erneut bereits im Viertelfinale gegen Finnland. Staatspräsident Wladimir Putin hatte Gold gefordert und war zum Viertelfinale gar nicht erst gekommen.

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