Olympia olé – Schlaf ade

16 Tage Olympia: das kann auch für alle Sportfans zu einer körperlichen Herausforderung werden: Fernsehen gucken, bis die Augenringe olympisch werden: Den Zuschauern droht ein TV-Lag.
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16 Tage Olympia: das kann auch für alle Sportfans zu einer körperlichen Herausforderung werden: Fernsehen gucken, bis die Augenringe olympisch werden: Den Zuschauern droht ein TV-Lag.

„Eine Welt, ein Traum“ ist ist das Motto der Olympischen Spiele in Peking. Da wegen der Zeitverschiebung von sechs Stunden viele Wettbewerbe aber schon um zwei oder drei Uhr morgens mitteleuropäischer Zeit laufen, könnte dieses Motto für Olympiafans schnell zum Alptraum werden: Dem der da immer live dabei sein will, droht ein Fernseh-Lag.

"Wer über eine längere Zeit mitten in der Nacht aufsteht, um vor dem Fernseher zu sitzen, bringt seinen Schlaf- Wach-Rhythmus aus dem Tritt“, sagt York Scheller, Psychologe bei der Techniker Krankenkasse (TK). Bekommt der Mensch über längere Zeit aber zu wenig Schlaf, kann er sich immer schlechter konzentrieren, wird weniger leistungsfähig und anfälliger für Krankheiten, da sein Immunsystem geschwächt ist.

Deshalb rät Scheller auch davon ab, das natürliche Schlafbedürfnis in der Olympia-Zeit zu übergehen: „Wer Urlaub hat, kann versuchen, seinen Lebensrhythmus während der gesamten Spiele leicht zu verschieben und in dieser Zeit früher schlafen zu gehen.“ Ein Schlafrhythmus lasse sich zwar nicht vollständig umstellen, ihn aber um ein paar Stunden zu verschieben, sei nach einigen Tagen Eingewöhnung für die meisten Menschen kein Problem. Wichtig für einen gesunden Schlaf – auch in der Olympia-Zeit – ist, regelmäßig zur selben Zeit ins Bett zu gehen und morgens den Wecker immer auf die gleiche Uhrzeit zu stellen.

Seinen Schlaftakt wegen der Spiele aus dem Rhythmus zu bringen, kommt jedoch sicherlich nur für die wenigsten in Frage. Und auch der Versuch vor- oder nachzuschlafen ist zum Scheitern verurteilt: „Während ein kurzes Nickerchen von maximal einer halben Stunde durchaus zu neuer Energie verhelfen kann, hat ein langer Mittagsschlaf meist den Effekt, dass man im Anschluss Mühe hat, wieder richtig wach zu werden“, erklärt der Psychologe.

Seine private Alternative zum nächtlichen Kampf gegen schwere Augen: „Der gute, alte Videorekorder – spannende Wettkämpfe aus der Nacht machen auch am nächsten Tag noch Spaß.“

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