"Not"-Trainer Wagner: Turbulenzen in Führung kein Alibi

Trainer David Wagner will die Turbulenzen in der Führungsetage von Schalke 04 um den Rückzug von Finanzchef Peter Peters nicht als Alibi für schlechte Leistungen seiner Mannschaft akzeptieren.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Konnte mit dem FC Schalke gegen Union Berlin nicht überzeugen: Trainer David Wagner gibt Anweisungen während des Spiels.
Michael Sohn/AP POOL/dpa/dpa Konnte mit dem FC Schalke gegen Union Berlin nicht überzeugen: Trainer David Wagner gibt Anweisungen während des Spiels.

Berlin - Trainer David Wagner will die Turbulenzen in der Führungsetage von Schalke 04 um den Rückzug von Finanzchef Peter Peters nicht als Alibi für schlechte Leistungen seiner Mannschaft akzeptieren.

"Wir werden nicht nach Entschuldigungen suchen, sondern nach Lösungen. Dass wir in diesem Verein vielfältige Schwierigkeiten haben, ist auch hinlänglich bekannt", sagte der 48-Jährige nach dem 1:1 der Königsblauen beim 1. FC Union Berlin.

Indirekt bestätigte Wagner aber auch, dass die Störgeräusche das Team beschäftigen. "Nichtsdestotrotz hat die Mannschaft versucht, und das hat sie auch geschafft, sich auf dieses Spiel einzulassen und das wird sie auch in Zukunft schaffen", sagte Wagner.

Nach zwölf Spielen ohne Sieg droht Schalke bei einem weiteren Misserfolg am 14. Juni (18.00 Uhr/Sky) gegen Bayer Leverkusen ein Vereins-Negativrekord. "Es würde mich natürlich alles andere als glücklich stimmen, aber weder im Erfolg noch im Misserfolg geht es dabei um mich", sagte Wagner auf die Frage, ob es ihn ärgern würde, als erster Schalke-Trainer 13 Spiele ohne Sieg zu bleiben.

Nach dem ersten Punktgewinn seit dem Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga nach der Corona-Zwangspause ist Schalke mit 38 Zählern Tabellenzehnter mit nur noch geringen Aussichten auf einen Europacup-Startplatz.

Wagner bezeichnete diverse taktische und personellen Entscheidungen im Spiel gegen Union als "aus der Not geboren", wie den Einsatz von Salif Sané im defensiven Mittelfeld und den von Bastian Oczipka als Manndecker. "Das alles ist aus der Not geboren und das zeigt, wie viel Not wir haben", sagte Wagner. Dennoch habe sein Team gegen Union aus seiner Sicht nicht enttäuscht. Er sei mit "dem Fight, den die Jungs angeboten haben absolut einverstanden."

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren