Die NFL ist wieder zu Gast in München – ein deutscher Star ist auch dabei
Die Detroit Lions um den deutschen Football-Star Amon-Ra St. Brown sind eines der beiden NFL-Teams, die im Herbst in München ein Hauptrundenspiel absolvieren werden. Der Gegner der Lions sowie das Datum und der Kickoff werden bekanntgegeben, wenn der vollständige NFL-Spielplan für 2026 im Frühjahr veröffentlicht wird.
Wide Receiver St. Brown spielt seit 2021 für die Lions. Im "Kicker"-Interview hatte es der 26-Jährige zuletzt als Traum bezeichnet, einmal in Deutschland zu spielen. "Ich bin jedes Jahr in Deutschland gewesen. Als ich klein war, war American Football dort kein Ding. Jetzt wird es größer und größer", sagte St. Brown, der eine deutsche Mutter hat und in Kalifornien geboren wurde.
Wann startet der Vorverkauf?
Es ist das insgesamt sechste Hauptrundenspiel der NFL in Deutschland und das dritte im Fußball-Stadion des FC Bayern München nach dem Auftakt 2022 und 2024. Ein Viertes folgt 2028. 2027 und 2029 wird Berlin wieder Schauplatz sein. Wann der Vorverkauf für das diesjährige Spiel beginnt, ist noch offen. Im Vorjahr konnten Fans ab Juni Tickets für das Berlin-Spiel im November erwerben.

Der Ansturm auf die Karten ist traditionell riesig. In den Warteschlangen tummeln sich zum Verkaufsstart Hunderttausende NFL-Fans. Nach Angaben der Liga gibt es rund 19 Millionen Football-Fans in Deutschland, von denen 3,6 Millionen die Liga intensiv verfolgen. Damit verfügt Deutschland über die größte NFL-Fanbasis außerhalb der USA.
Premiere in Paris, Rio und Melbourne
Die US-Eliteliga expandiert seit Jahren mit Gastspielen überall auf dem Globus. Neben München sind für die kommende Saison noch internationale Spiele in London, Mexiko City sowie in Paris, Madrid, Melbourne und Rio de Janeiro bestätigt. Asien soll bald folgen.

Ein Umdenken der Teams erleichtert der NFL die weltweite Expansion. Der Vorstoß in neue Märkte ermöglicht den Teams neue Einnahmen. "In den USA sind deren Marketingaktivitäten auf einen bestimmten Radius um ihr Heimstadion beschränkt", erklärte der für den deutschsprachigen Raum zuständige NFL-Boss Alexander Steinforth zuletzt.
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