Nach Springen: Kombinierer Geiger hat gute Medaillenchancen

Vinzenz Geiger liegt nach dem Skispringen zwar nicht in den Top-Drei, hat aber trotzdem gute Medaillenchancen. Woran das liegt.
dpa |
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Vinzenz Geiger hat sich in eine gute Ausgangsposition gebracht.
Vinzenz Geiger hat sich in eine gute Ausgangsposition gebracht. © Daniel Karmann/dpa
Predazzo/Tesero

Vinzenz Geiger hat sich bei den Olympischen Winterspielen in eine gute Position im Kampf um die Medaillen gebracht. Der Nordische Kombinierer belegte im Skispringen von der Normalschanze im italienischen Predazzo als Bester aus der Mannschaft von Bundestrainer Eric Frenzel den achten Platz. Sein Rückstand auf den führenden Esten Kristjan Ilves beträgt vor dem entscheidenden Langlaufrennen 29 Sekunden. Der laufstarke Olympiasieger von 2022 kann das durchaus aufholen.

Johannes Rydzek mit 42 und Julian Schmid mit 43 Sekunden Rückstand sind zwar keine Top-Kandidaten auf Edelmetall, aber auch nicht komplett chancenlos. Die Entscheidung fällt im Rennen über zehn Kilometer auf schwerer Strecke um 13.45 Uhr (ARD und Eurosport). "Da müssen wirklich die Kampfschweine ran", sagte Skisprung-Legende Sven Hannawald in der ARD.

Auf das Sprungtraining hatte Geiger am Dienstag noch wegen muskulärer Probleme am Knie verzichtet. "Es war die richtige Entscheidung, gestern auszulassen. Ein bisschen hat es schon geschmerzt, aber das ist schon in Ordnung", erklärte er nach dem heutigen Springen. Geiger stellte klar: "Das wird mich beim Laufen nicht behindern."

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