Mit dem Fahrrad auf den Spuren der Mammuts

Im Chiemgau gibt es viel zu entdecken. Dieses Jahr hat das Chiemgauer Tourismus Center 20 neue Radtouren mit durchgehender Beschilderung.
| Nicole Sigl
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Auf den Spuren des Mammuts im Chiemgau.
Pixabay Auf den Spuren des Mammuts im Chiemgau.

Im Chiemgau gibt es viel zu entdecken. Dieses Jahr hat das Chiemgauer Tourismus Center 20 neue Radtouren mit durchgehender Beschilderung. Eine davon ist die Eiszeit-Runde, die ideal ist für Anfänger, Familienausflüge oder Profis, die sich neben dem Radfahren auch gerne einmal die umliegende Geschichte ihres Urlaubsziels ansehen möchten.

Folgt dem Mammut

Bei der Strecke der Eiszeit- Route handelt es sich um einen Rundweg, der – wenn man ihn denn auf einmal durchfahren möchte – innerhalb von 2 Stunden geradelt werden kann. Ständiger Begleiter auf dieser Tour ist das Mammut Rudi, das als Beschilderungswegweiser überall auf der Strecke mit dabei ist. Da es eben ein Rundweg ist, ist der Startpunkt variabel wählbar. Im Wesentlichen Umfasst die Radroute die Orte Siegsdorf, Unterheutau, Hammer, Inzell, Ruhpolding und Hörgering.

Natur und Geschichte in einem

Die Radtour hat für alle Naturbegeisterten viel zu bieten, denn Sie radeln entlang an dem türkisblauen Wasser des Flusses, vorbei an dichten Bäumen, direkt durch das Vogelschutzgebiet von Ruhpolding. Die wunderschöne Vielfalt des Chiemgaus können Sie auf der Tour mit der Geschichte der Eiszeit verknüpfen, die kleine und große Historiker begeistert. In Siegsdorf können Sie der Eiszeit ganz nah rücken und das Mammut- und Naturkundemuseum besuchen. Im Chiemgau wurde nämlich 1975 das größte Mammutskelett ausgegraben, das je in Deutschland gefunden wurde. Zusätzlich finden sich in Siegsdorf auch noch andere Sehenswürdigkeiten: Die Adelholzner Alpenquellen, sowie das beheizte Siegsdorfer Freibad sind für Ausflügler auf jeden Fall einen Abstecher wert.

Die Eiszeit entdecken

Am Inzeller Moor- und Erlebnisweg bietet sich für Eiszeitbegeisterte auch wieder ein Stopp an. Die 5,3 Kilometer lange Wanderstrecke nimmt ihre Besucher in eine Zeit vor 12000 Jahren mit und erläutert ihnen nicht nur an Schautafeln viel Wissenswertes über die letzte Eiszeit, sondern bietet auch Stationen an, an denen sie selbst aktiv werden können. Wer hier anschließend noch Lust auf mehr Eiszeit hat, kann einige zusätzliche Kilometer radeln und gelangt zum Gletschergarten. An den Felsen hat die Eiszeit deutliche Spuren hiterlassen.

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