Mayer, Zverev und Möller: Aus in Runde eins

Alle drei Deutschen, die am Montag beim Turnier am Hamburger Rothenbaum gespielt haben, sind schon raus. Ein Routinier hadert mit der Auslosung, während ein Youngster mit der Nervosität kämpft.
| sid
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Nach seinem Turniersieg in Halle scheitert Florian Mayer in Hamburg schon in Runde eins.
dpa Nach seinem Turniersieg in Halle scheitert Florian Mayer in Hamburg schon in Runde eins.

Hamburg - Drei Spiele, drei Niederlagen und nicht einmal ein Satzgewinn: Für die deutschen Tennisprofis haben die German Open am Hamburger Rothenbaum ernüchternd begonnen. Für Routinier Florian Mayer, Youngster Marvin Möller und auch Mischa Zverev war am Montag schon in der ersten Runde Schluss.

Mayer verlor gegen den an Nummer drei gesetzten Pablo Cuevas aus Uruguay mit 4:6 und 3:6, Junior Möller war bei seiner 1:6 und 2:6-Niederlage gegen den Slowenen Grega Zemlja chancenlos und auch der in Monaco lebende Zverev unterlag dem Brasilianer Thiago Monteiro mit 6:7 (5:7) und 4:6 und verpasste damit ebenfalls den Sprung ins Achtelfinale.

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Cuevas reichte ein Break zum 4:3, um den ersten Satz nach 39 Minuten zu gewinnen. In Durchgang zwei setzte sich der Mitfavorit dank seines präziseren Spiels von der Grundlinie durch und verwandelte seinen dritten Matchball.

"Unglückliche Auslosung"

"Es war eine unglückliche Auslosung für mich, Pablo war diesmal einfach zu gut. Ich hatte keinen einzigen Breakball und damit auch keine Siegchance", sagte Mayer, der nach drei turnierfreien Wochen einen Start bei den US Open anpeilt.

Für den lange verletzten Mayer war es die erste Niederlage gegen Cuevas auf der ATP-Tour. Beim bislang einzigen Aufeinandertreffen vor sechs Jahren an gleicher Stelle hatte er noch in zwei Sätzen die Oberhand behalten. Der Rechtshänder hatte im Juni völlig überraschend das ATP-Turnier im westfälischen Halle auf Rasen gewonnen, auf dem gleichen Belag erreichte er in Stuttgart immerhin das Viertelfinale.

Möller zahlt Lehrgeld

Viel Lehrgeld zahlen musste Möller bei seinem Debüt auf der ATP-Tour. Für den erst 17 Jahre alte Hamburger, dank einer Wildcard von Turnierdirektor Michael Stich direkt für das Hauptfeld qualifiziert, war Zemlja, Nummer 155 der Weltrangliste, mehr als einer Nummer zu groß.

"Ich habe erstmals vor so vielen Leuten gespielt und war dementsprechend nervöser als sonst", musste der Blondschopf, der bei den French Open im Juniorenturnier das Viertelfinale erreicht hatte, nach der einseitigen Partie einräumen, die lediglich 62 Minuten dauerte.

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Neben Cuevas, Zemlja und Monteiro erreichten auch die beiden Argentinier Nicolas Kicker und Maximo Gonzalez, Paul-Henri Mathieu aus Frankreich und der Spanier Nicolas Almagro das Achtelfinale.

Der Deutsche Tennisbund muss nun seine Hoffnungen auf den topgesetzten Augsburger Philipp Kohlschreiber sowie Lokalmatador Alexander Zverev, Nummer vier der Setzliste, konzentrieren. Ihre Erstrunden-Matches bestreiten am Dienstag aber auch Jan-Lennard Struff aus Warstein und Nachwuchsspieler Louis Wessels aus Bielefeld.

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