Leipzig-Boss Mintzlaff: Champions League "Pflichtziel"

Nach drei Unentschieden nacheinander werden die Bosse von Fußball-Bundesligist RB Leipzig mit Blick auf das Saisonziel langsam nervös.
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Geschäftsführer Oliver Mintzlaff macht sich langsam Sorgen um das sportliche Ziel von RB Leipzig.
Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/dpa Geschäftsführer Oliver Mintzlaff macht sich langsam Sorgen um das sportliche Ziel von RB Leipzig.

Leipzig - Nach drei Unentschieden nacheinander werden die Bosse von Fußball-Bundesligist RB Leipzig mit Blick auf das Saisonziel langsam nervös.

"Jeder muss verstehen, dass wir unserem Ziel alles unterordnen, denn der Wiedereinzug in die Champions League ist ein sportliches Pflichtziel", sagte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff der "Sport Bild". Man müsse in den kommenden Spielen sofort da sein und von der ersten Minute an sein Spiel durchziehen. RB hatte zum Neustart der Liga nur 1:1 gegen Freiburg gespielt, vor der Unterbrechung holte man gegen Leverkusen (1:1) und in Wolfsburg (0:0) ebenfalls nur einen Punkt.

Leipzig ist finanziell auf die Einnahmen aus der Königsklasse angewiesen. Denn trotz Mindereinnahmen von 20 Millionen Euro aufgrund der Coronavirus-Pandemie, hält der Club an seinen Umbauplänen für das Stadion fest. Dabei geht es um Investitionen im hohen zweistelligen Millionenbereich. "Diese Langfristprojekte können wir im geplanten Zeithorizont nur umsetzen, wenn wir wieder die CL erreichen", sagte Mintzlaff. In der Tabelle ist Leipzig Vierter, hat einen Punkt Vorsprung vor Verfolger Leverkusen.

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