Kühnhackl dritter deutscher Stanley-Cup-Sieger

Der steile Aufstieg von Tom Kühnhackl ist mit dem Titel gekrönt worden. Der Landshuter gewann mit den Pittsburgh Penguins als dritter Deutscher in der NHL den Stanley Cup. Zu Jahresbeginn war daran noch nicht zu denken.
| sid/dpa
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Tom Kühnhackl (links) von den Pittsburgh Penguins im Duell mit Tomas Hertl von den San Jose Sharks.
dpa Tom Kühnhackl (links) von den Pittsburgh Penguins im Duell mit Tomas Hertl von den San Jose Sharks.

San Jose - Tom Kühnhackl hat als dritter deutscher Eishockey-Profi den Stanley Cup gewonnen.

Der Landshuter triumphierte mit den Pittsburgh Penguins im sechsten NHL-Endspiel bei den San Jose Sharks mit 3:1 (1:0, 1:1, 1:0). Mit dem vierten Sieg entschied das Team um Kanadas Superstar Sidney Crosby die Finalserie für sich und machte den vierten Titelgewinn nach 1991, 1992 und 2009 perfekt.

Vor Kühnhackl hatten bereits Uwe Krupp mit der Colorado Avalache (1996) und Dennis Seidenberg mit den Boston Bruins (2011) die begehrteste Eishockey-Trophäe der Welt gewonnen. Der Sohn der deutschen Eishockey-Legende Erich Kühnhackl, der erst am 9. Januar sein NHL-Debüt gegeben hatte, stand im entscheidenden Endspiel 7:37 Minuten auf dem Eis.

Lesen Sie hier: Kühnhackl-Team vergibt ersten Matchball

Die Verteidiger Brian Dumoulin (9.) und Kris Letang (28.) sowie der Schwede Patric Hörnqvist (59.) erzielten die Tore für Pittsburgh. Logan Couture (27.) traf für San Jose.

"Es war nicht leicht, so weit zu kommen. Wir haben zusammengehalten und sind im März in Schwung gekommen", sagte Kapitän Crosby, der als wertvollster Spieler der Play-offs ausgezeichnet wurde: "Es fühlt sich gut an, das letzte Spiel der Saison zu gewinnen."

 

 

Im Powerplay überwand Dumoulin Sharks-Torhüter Martin Jones, der den 4:2-Sieg der Kalifornier im fünften Finale am vergangenen Donnerstag mit 44 Paraden festgehalten hatte. Diesmal verhinderte der Goalie einen höheren Rückstand, als er mit dem rechten Fuß einen Schuss des völlig freistehenden Nick Bonino abwehrte (23.).

 

 

Beim Ausgleich der Gastgeber rutschte Pittsburghs Schlussmann Matt Murray der Puck durch die Beine. Nur 79 Sekunden später spielte Crosby Letang mustergültig frei, der Abwehrspieler brachte die Penguins erneut in Führung.

Kurz vor Ende des zweiten Drittels verpassten Jewgeni Malkin vor dem leeren Tor (36.) und Crosby, bei dessen Schuss Verteidiger Justin Braun für seinen Goalie rettete (39.), die vorzeitige Entscheidung. Erst 62 Sekunden vor Schluss machte Hörnqvist auf Zuspiel von Crosby alles klar.

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