Kiefer-OP: Skispringer Lindvik fällt auch in Innsbruck aus

Der norwegische Skispringer Marius Lindvik verpasst nicht nur das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen, sondern wird auch bei der dritten Station der Vierschanzentournee in Innsbruck nicht dabei sein. Lindvik war wegen starker Zahnschmerzen ins Krankenhaus gefahren und dort an Silvester am Kiefer operiert worden, wie sein Trainer Alexander Stöckl dem TV-Sender Eurosport bestätigte.
| dpa
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Marius Lindvik aus Norwegen.
Marius Lindvik aus Norwegen. © Daniel Karmann/dpa/Archivbild
Garmisch-Partenkirchen

Ob Lindvik zum Tournee-Abschluss am 5. und 6. Januar in Bischofshofen wieder dabei sein kann, ist noch offen. "Die Wahrscheinlichkeit ist aber gering", sagte Stöckl. Lindvik hatte zum Auftakt in Oberstdorf hinter Sieger Karl Geiger und Kamil Stoch aus Polen Rang drei belegt. An Silvester verpasste er wegen seiner Schmerzen die Qualifikation in Garmisch.

"Es geht ihm den Umständen entsprechend sehr gut", sagte Stöckl am Freitag. "Er hatte einen Abszess hinter einem Weisheitszahn, der zu einer Entzündung und einer Kiefersperre geführt hat." Lindvik hatte im Vorjahr den zweiten Platz in der Tournee-Gesamtwertung belegt.

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