Kein Podestplatz für deutsche Skispringer – Morgenstern gewinnt

Die deutschen Skispringer haben beim Heim-Weltcup in Titisee-Neustadt erstmals in der Olympia-Saison das Podest verpasst. Severin Freund (Rastbüchl) sorgte beim Sieg des Österreichers Thomas Morgenstern als Fünfter für das beste Ergebnis der DSV-Adler.
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Michael Neumayer
dpa Michael Neumayer

Die deutschen Skispringer haben beim Heim-Weltcup in Titisee-Neustadt erstmals in der Olympia-Saison das Podest verpasst. Severin Freund (Rastbüchl) sorgte beim Sieg des Österreichers Thomas Morgenstern als Fünfter für das beste Ergebnis der DSV-Adler

Titisee-Neustadt – Die deutschen Skispringer haben beim Heim-Weltcup in Titisee-Neustadt erstmals in der Olympia-Saison das Podest verpasst. Severin Freund (Rastbüchl) sorgte beim Sieg des Österreichers Thomas Morgenstern als Fünfter für das beste Ergebnis der DSV-Adler, Richard Freitag (Aue) wurde Neunter. Bei den ersten vier Springen des Winters hatten vier verschiedene Deutsche auf dem Podium gestanden.

Der dreimalige Olympiasieger Morgenstern feierte mit Flügen auf 143,5 und 139 Meter und 284,1 Punkten den 23. Weltcup-Sieg seiner Karriere. Ebenfalls auf dem Podest standen Weltmeister Kamil Stoch (Polen/280,8) und Simon Ammann (Schweiz/277,6). Freund kam sechs Tage nach seinem Sieg in Lillehammer auf 144 und 137,5 Meter und 270,9 Punkte. Topfavorit Gregor Schlierenzauer (Österreich) verteidigte mit Rang vier seine Führung im Gesamtweltcup.

Vor 4500 Zuschauern im Schwarzwald, wo erstmals seit 2007 wieder ein Weltcup stattfand, verfehlten die übrigen Deutschen zwei Wochen vor Beginn der Vierschanzentournee die Top Ten. Marinus Kraus (Oberaudorf/260,6) landete auf dem 15. Platz. Michael Neumayer (Berchtesgaden/258,3) und Andreas Wank (Oberhof/251,8) verpassten auf den Rängen 16 und 23 erneut die ersten 15 und damit die halbe Olympia-Norm für Sotschi. Karl Geiger (Oberstdorf/237,1) sammelte als 29. ebenfalls noch Punkte.

Andreas Wellinger (Ruhpolding), dem in der Qualifikation am Freitag noch die Bestweite gelungen war, stürzte bei schlechten Windverhältnissen auf den 50. und damit letzten Platz ab. Der 18-Jährige verpasste erstmals in dieser Saison den zweiten Durchgang.

 

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