Italien-Profi Gosens: "Keine unnötigen Risiken" eingehen

Eigentlich spielt Robin Gosens in Bergamo Fußball. Doch nun werden in Italien sämtliche Sportveranstaltungen wegen des neuartigen Coronavirus bis April ausfallen. Gosens berichtet vom Alltag und einer «Trotzreaktion».
| dpa
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Lebt seit dem Coronavirus vorsichtiger: Italien-Legionär Robin Gosens.
Bernd Thissen/dpa/dpa Lebt seit dem Coronavirus vorsichtiger: Italien-Legionär Robin Gosens.

Berlin - Der in Italien spielende Fußballprofi Robin Gosens ist wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus im Alltag vorsichtig und befolgt die Aufforderungen seines Vereins Atalanta Bergamo.

"Da sich nun der Ernst der Lage noch mal verschärft hat und auch vom Klub uns gesagt wurde: 'Jungs, seid vorsichtig, macht nur das Nötigste', haben meine Freundin und ich beschlossen, keine unnötigen Risiken einzugehen", sagte der 25 Jahre alte Profi der "FAZ". "Wir werden jetzt die nächsten Tage und Wochen den Kaffee und das Essen bei uns zu Hause einnehmen."

Bei einigen Italienern habe er aber eine "Trotzreaktion" beobachtet. Sie gehen angesichts der Warnungen "erst recht raus und trinken ihren Kaffee in der Sonne, weil sie sich nicht gerne was vorschreiben lassen", berichtete er. Gosens sagte: "Es sieht aktuell nicht aus, als sei der schlimmste Moment überstanden. Es heißt, es werde noch schlimmer. Wir in Bergamo sind auch zur roten Zone deklariert worden." Italien ist das in Europa am stärksten vom Virus betroffene Land.

Zu den Maßnahmen seines Clubs sagte der deutsche Verteidiger: "Wir werden täglich auf Fieber kontrolliert, sobald wir das Trainingsgelände betreten und es wieder verlassen. Das ist einfach eine Sicherheitsmaßnahme. Das ist aber auch das Einzige."

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