IOC macht Kehrtwende: Ukrainer darf Akkreditierung behalten

Der ukrainische Skeleton-Pilot Wladislaw Heraskewytsch ist im Streit um seinen Helm von den olympischen Wettbewerben ausgeschlossen worden. Eine weitere Strafe nimmt das IOC zurück.
dpa |
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Wladislaw Heraskewytsch ist im Streit um seinen Helm von den Winterspielen ausgeschlossen worden.
Wladislaw Heraskewytsch ist im Streit um seinen Helm von den Winterspielen ausgeschlossen worden. © Robert Michael/dpa
Mailand

Trotz seines Ausschlusses aus dem olympischen Skeleton-Wettbewerb darf der Ukrainer Wladislaw Heraskewytsch seine Akkreditierung für die Winterspiele in Italien doch behalten. Die Disziplinarkommission des Internationalen Olympischen Komitees habe auf Antrag von IOC-Chefin Kirsty Coventry den Entzug der Zugangsberechtigung zurückgenommen, teilte die Dachorganisation mit. Damit könne sich Heraskewytsch weiter in besonderen Bereichen wie dem olympischen Dorf aufhalten, auch wenn er nicht an Wettwerben teilnehmen könne. 

Der 27-Jährige war zuvor kurz vor dem ersten Durchgang im Skeleton-Wettkampf disqualifiziert worden, weil er einen Helm mit Bildern von im Krieg gegen Russland getöteten Sportkollegen tragen wollte. Dies war ihm mehrfach vom IOC untersagt worden. Politische Botschaften sind Athleten in olympischen Wettbewerben verboten. Die Rückgabe der Akkreditierung geschehe als Ausnahme nach einer "sehr respektvollen Unterhaltung" zwischen Heraskewytsch und Coventry, teilte das IOC mit.

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