In Rio lief es nicht gut für den Rekord-Sprinter

Gut gelaufen ist es für Deutschlands schnellsten Mann bei den Rio-Spielen nicht.
| dpa
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Gut gelaufen ist es für Deutschlands schnellsten Mann bei den Rio-Spielen nicht.

Rio de Janeiro - Früh wurde Julian Reus über 100 Meter ausgebremst, mit Bestzeit über 200 Meter blieb er auf der Strecke und mit der 4 x 100-Meter Staffel lief er hinterher.

Dabei hatte sich das Quartett, zu dem noch Sven Knipphals (Wolfsburg), Robert Hering (Leipzig) und Lucas Jakubczyk (Berlin) gehörten, zumindest den Finaleinzug erhofft. Die Zeit im Vorlauf am Donnerstag war mit 38,26 Sekunden stark, doch die Konkurrenz unerreichbar. "Sechs Staffeln unter 38 Sekunden, das ist unglaublich", staunte der schockierte 28-jährige Wattenscheider. "Die Wechsel waren es nicht, wir hätten schneller laufen müssen."

Lesen Sie hier: Das sind bisher die deutschen Medaillengewinner in Rio 2016

Dies gilt auch für die Solos des deutschen Doppelmeisters. Im Kurzsprint wurde er nur Vorlauf-Siebter. Über 200 Meter rannte er in 20,39 Sekunden Saisonbestzeit, verfehlte aber dennoch das Halbfinale.

Reus hatte in diesem Jahr drei deutsche Rekorde aufgestellt. Im Februar in der Halle über 60 Meter mit 6,52 Sekunden sowie über 100 Meter im Juni in 10,03 und am 27. Juli in 10,01 Sekunden. Hat er das Pulver zu früh verschossen? Cheftrainer Idriss Gonschinsla meinte kurz vor der Rio-Eröffnung: "Er ist in einer Riesenform, und die geht nicht in 14 Tagen weg."

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