Hoffnung für Kühnen & Co: Spanien ohne Nadal

Favorit Spanien muss beim Daviscup gegen das DTB-Team auf Superstar Rafael Nadal verzichten. Davis-Cup-Teamchef Kühnen nominierte neben den Routiniers Kohlschreiber und Kiefer noch zwei Neulinge.
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Loboriert immer noch an seiner Knieverletzung: Rafael Nadal.
dpa Loboriert immer noch an seiner Knieverletzung: Rafael Nadal.

LONDON/MADRID - Favorit Spanien muss beim Daviscup gegen das DTB-Team auf Superstar Rafael Nadal verzichten. Davis-Cup-Teamchef Kühnen nominierte neben den Routiniers Kohlschreiber und Kiefer noch zwei Neulinge.

Mit den beiden Debütanten Mischa Zverev (Hamburg) und Andreas Beck (Stuttgart) sowie den Routiniers Philipp Kohlschreiber (Augsburg) und Nicolas Kiefer (Hannover) tritt Deutschland zum Davis-Cup-Viertelfinale gegen Titelverteidiger Spanien vom 10. bis 12. Juli in Marbella an. Teamchef Patrik Kühnen gab am Dienstag die erwarteten Namen bekannt. „Spanien ist der große Favorit, aber wir sind hochmotiviert und fahren nach Marbella, um zu gewinnen“, sagte Kühnen, der die deutsche Mannschaft zuletzt 2007 ins Halbfinale geführt hatte.

Linkshänder Mischa Zverev hatte bei seinem Debüt für Deutschland im Rahmen des Arag World Teams Cups im Mai in Düsseldorf an der Seite von Nicolas Kiefer im Doppel überzeugt und beim Masters in Rom erst im Viertelfinale gegen Roger Federer verloren. Beck hatte mit dem Erreichen des Viertelfinales beim Masters in Monte Carlo den bisher größten Erfolg seiner Karriere gefeiert.

„Sowohl Mischa als auch Andi haben sich in den vergangenen Monaten mit sehr guten Leistungen in die Top 50 gespielt und sich ihre Nominierung damit verdient“, sagte Kühnen: „Darüber hinaus haben sie in diesem Jahr für die besten deutschen Ergebnisse auf Sand gesorgt.“

Kühnen und Co können sich eine kleine Siegeshoffnung machen. Spanien tritt ohne den weiterhin verletzten Rafael Nadal an. Wie die Sportzeitung „Marca“ in ihrer Online-Ausgabe berichtet, wird Kapitän Albert Costa am Dienstag Fernando Verdasco, David Ferrer, Feliciano Lopez und Tommy Robredo für die Partie gegen Deutschland nominiert.

Der Weltranglisten-Erste laboriert weiter an einer Knieverletzung und konnte deswegen auch nicht seinen Titel in Wimbledon verteidigen. Costa habe zwar bis zum letzten Moment auf einen Einsatz des Linkshänders gehofft, Nadal wolle aber zunächst seine Blessur auskurieren.

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