Hockey-Damen wieder im Halbfinalrennen – Pflichtsieg gegen Südafrika

Im dritten Spiel beim olympischen Hockey-Turnier haben die deutschen Damen gegen Südafrika einen Pflichtsieg geschafft. Das Halbfinale ist weiter möglich.
| dpa
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Im dritten Spiel beim olympischen Hockey-Turnier haben die deutschen Damen gegen Südafrika einen Pflichtsieg geschafft. Nach zwei Erfolgen und einer Niederlage ist das angepeilte Halbfinale wieder drin. Gegen Weltmeister Argentinien steht ein richtungsweisendes Match an.
Michael Kienzler, dapd Im dritten Spiel beim olympischen Hockey-Turnier haben die deutschen Damen gegen Südafrika einen Pflichtsieg geschafft. Nach zwei Erfolgen und einer Niederlage ist das angepeilte Halbfinale wieder drin. Gegen Weltmeister Argentinien steht ein richtungsweisendes Match an.

Im dritten Spiel beim olympischen Hockey-Turnier haben die deutschen Damen gegen Südafrika einen Pflichtsieg geschafft. Nach zwei Erfolgen und einer Niederlage ist das angepeilte Halbfinale wieder drin. Gegen Weltmeister Argentinien steht ein richtungsweisendes Match an.

London – Deutschlands Hockey-Damen haben sich die Chance auf eine erfolgreiche Mission Edelmetall erhalten. Mit dem glanzlosen, aber verdienten 2:0 (1:0) gegen Außenseiter Südafrika feierte die Auswahl von Bundestrainer Michael Behrmann am Donnerstag in ihrem dritten Gruppenspiel des Olympia-Turniers von London den zweiten Sieg. Das Team erfüllte damit seine Pflicht, ohne dabei allerdings wirklich überzeugen zu können.

Vor 9000 Zuschauern in der Riverbank-Arena erzielten Marie Mävers (25. Minute) und Fanny Rinne (44.) die Tore für die DHB-Damen. Diese benötigen in den ausstehenden Partien gegen Weltmeister Argentinien am Samstag und gegen die aufstrebenden Neuseeländerinnen am Montag jedoch eine Leistungssteigerung, um unter die Top Vier zu gelangen.

Gegen die bisher sieglosen Südafrikanerinnen legte die DHB-Auswahl entschlossen los. Drei Strafecken in den ersten acht Minuten boten herausragende Chancen, um früh in Führung zu gehen. Doch weder Katharina Otte (5.) noch Finne Rinne, deren Schuss an die Latte knallte (7.), fanden den Weg ins Tor. Auch Natascha Keller macht es nicht besser, sie scheiterte allein vor Torfrau Mariette Rix (8.).

Damit hatten Fanny Rinne & Co. ihr Pulver vorerst verschossen. Während bei angenehmen Temperaturen auf der Tribüne die La-Ola-Welle Runde um Runde machte, tat sich auf dem Feld mehrere Minuten fast nichts mehr. Dann hatte Deutschland Glück, dass ein Konter über Sulette Damons nicht zum 0:1 führte (21.). Vier Minuten später war es dann in Marie Mävers die Zweitjüngste im Kader, die das Führungstor erzielte.

Die Hamburgerin vollendete die starke Vorarbeit von Rekordnationalspielerin Keller zu ihrem ersten Turniertreffer. Nach der Pause bemühten sich die Vize-Europameisterinnen um mehr Zug zum Tor. Zunächst hatten sie aber zweimal das Glück auf ihrer Seite: Ein Fehler von Nina Hasselmann wurde nicht bestraft (40.), kurz darauf scheiterte Pietie Coetzee an Torfrau Yvonne Frank scheiterte (44.).

Im Gegenzug holten die DHB-Damen ihre vierte Strafecke heraus. Diesmal hatte Spielführerin Rinne mehr Glück, denn sie nutzte diese kurze Ecke entschlossen zu ihrem zweiten Turniertor. Der Jubel war groß – Deutschland ist wieder im Halbfinal-Rennen.

 

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