Gut-Behrami holt Gesamt- und Riesenslalom-Weltcup

Jetzt ist es auch rechnerisch klar: Der Gesamtweltcup geht an Lara Gut-Behrami. Die Schweizerin macht beim Saisonfinale ohne Risiko alles klar. Und eine kleine Kristallkugel gibt es für sie obendrauf.
dpa |
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Die Schweizerin Lara Gut-Behrami jubelt im Zielraum.
Die Schweizerin Lara Gut-Behrami jubelt im Zielraum. © Marco Trovati/AP/dpa
Saalbach-Hinterglemm

Die Schweizer Skirennfahrerin Lara Gut-Behrami hat vorzeitig den Gesamtweltcup gewonnen. Der 32-Jährigen reichte dafür im Riesenslalom von Saalbach-Hinterglemm ein zehnter Platz, um sich rechnerisch die große Kristallkugel zu sichern. Darüber hinaus holte sich die erfahrene Sportlerin auch die Disziplinwertung im Riesenslalom - in Abfahrt und Super-G kann Gut-Behrami am nächsten Wochenende sogar einen historischen Kugel-Viererpack schnüren.

Als letzte verbliebene Rivalin im Kampf um die Wertungen war Federica Brignone in Österreich angetreten. Sie gewann den Riesenslalom dann auch überlegen vor der Neuseeländerin Alice Robinson (+1,36 Sekunden) und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen (+1,67). Am Ende reichte es für die Italienerin aber nicht, um Gut-Behrami - die ohne großes Risiko fuhr und so die nötigen Punkte holte - noch abzufangen.

Angesichts der Rückstände im Gesamt- und Disziplinweltcup hatte sich die Italienerin vor dem Saisonfinale aber ohnehin kaum noch Chancen auf den Coup ausgerechnet. Die einzige deutsche Starterin Lena Dürr kam auf Platz 21.

Gut-Behrami krönte indes eine starke Saison mit ihrem zweiten Gesamtweltcup nach 2016. Die Eidgenossin punktete in vier Disziplinen konstant und profitierte in den vergangenen Wochen auch vom Verletzungsausfall von Top-Favoritin Mikaela Shiffrin. Die Amerikanerin verpasste etliche Rennen, in denen Gut-Behrami in der Gesamtwertung dann an ihr vorbeizog.

Shiffrin wurde zuletzt zwar wieder fit und gewann prompt die Slaloms in Are in der vorigen Woche und in Saalbach am Samstag. Auf den Riesentorlauf einen Tag später verzichtete sie dann und wird auch bei den abschließenden zwei Speed-Rennen am nächsten Wochenende nicht starten.

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