Würzburg muss Aufholjagd starten: "Januar ist total wichtig"

Die neuformierten Würzburger Kickers wollen im ersten Spiel des neuen Jahres gleich die notwendige Aufholjagd in der 2. Fußball-Bundesliga starten. Trainer Bernhard Trares erklärte den Januar zum Monat des Tabellenletzten. Schließlich geht es für den abgeschlagenen Tabellenletzten gleich mit einer Englischen Woche los.
| dpa
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Der Würzburger Trainer Bernhard Trares.
Der Würzburger Trainer Bernhard Trares. © Daniel Karmann/dpa/Archivbild
Würzburg

An diesem Samstag (13.00 Uhr) gastiert der Karlsruher SC bei den Kickers. Vier Tage später folgt das Nachholspiel gegen den Vorletzten FC St. Pauli. Zum Abschluss steht am 9. Januar ein Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück an. "Der Januar ist ein total wichtiger Monat", sagte Trares. Der 55-Jährige weiß, dass nach nur vier Zählern aus den bislang absolvierten zwölf Partien eine Serie gestartet werden muss. "Wir müssen irgendwann mal anfangen, Spiele zu gewinnen", sagte der dritte Kickers-Chefcoach einer bislang völlig vermurksten Saison.

Trares berichtete, dass man sich zum Jahreswechsel "nochmal geschüttelt" habe und sich zudem personell neu aufstelle. In der kurzen Weihnachtspause verpflichtete der Aufsteiger Außenverteidiger Rolf Feltscher (Los Angeles Galaxy) und Routinier Stefan Maierhofer (Admira Wacker). "Wir wollen das Feld von hinten aufrollen", kündigte der 38 Jahre alte Angreifer Maierhofer entschlossen an.

Gegen den KSC sind die Neuzugänge noch nicht spielberechtigt. Erst gegen Pauli könnten Maierhofer und Feltscher erstmals auflaufen. Als weiterer Winter-Transfer ist die Verpflichtung des tschechischen Mittelfeldspielers Martin Hasek geplant.

Im Vergleich zum 0:2 mit einer Notelf in Darmstadt hat sich die Personalsituation aber auch ohne die neuen Hoffnungsträger verbessert, weil die Corona-Quarantäne etlicher Spieler abgelaufen ist. Zudem steht der zuletzt gesperrte Innenverteidiger Ewerton wieder zur Verfügung.

KSC-Coach Christian Eichner äußerte Respekt vor der Aufgabe bei den Kickers. Er erinnerte an viele "enge Spiele" der Würzburger, die sie mit nur einem Tor Unterschied verloren hätten: "Unter Bernhard Trares bringen sie jetzt auch eine gute Stabilität auf den Platz."

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