Würzburg genießt "krönenden Abschluss" - 3:0 gegen Stuttgart

Die Erfolgsstory der Würzburger Kickers setzt sich auch in der 2. Liga munter fort. Der Liga-Neuling geht nur fünf Punkte hinter einem Aufstiegsplatz in die Winterpause. Der letzte Sieg des Jahres war besonders schön.
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Jubel bei Würzburg, Frust bei Stuttgart: Der Aufsteiger aus Liga Drei besiegt den Absteiger aus Liga Eins.
dpa Jubel bei Würzburg, Frust bei Stuttgart: Der Aufsteiger aus Liga Drei besiegt den Absteiger aus Liga Eins.

Würzburg - Die Würzburger Kickers beenden das Fußballjahr als Bayerns Nummer eins in der 2. Bundesliga. Die Unterfranken bejubelten beim von Trainer Bernd Hollerbach schon vorher als "krönenden Abschluss" des Aufstiegsjahres bezeichneten Spiel gegen den VfB Stuttgart einen 3:0 (2:0)-Erfolg. Rico Benatelli (27.), Clemens Schoppenhauer (40.) und Nejmeddin Daghfous (79.) erzielten die Treffer beim verdienten Sieg. "Oh, wie ist das schön", sangen die Kickers-Fans auf den Rängen.

Die Gastgeber machten die Räume eng - und es dem Favoriten damit sehr schwer. Die 12 475 Zuschauer bekamen viele Zweikämpfe, aber wenig Offensivaktionen zu sehen - bis Würzburg aufdrehte und den Stuttgartern den Tag vermieste.

Mit einer mutigen aber nicht erfolgreichen Direktabnahme setzte Tobias Schröck den Startpunkt für mehr Spannung vor dem Tor (25.). Jubeln durfte sein Team zwei Minuten später. Valdet Rama traf gegen die löchrige VfB-Abwehr nur den Pfosten, Benatelli staubte zum dritten Saisontor ab.

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Stuttgart nicht mit Aufsteiger-Leistung

Nach diesem Wirkungstreffer wackelte Stuttgart gewaltig. Toni Sunjic rettete im letzten Moment vor Elia Soriano (31.). Ein Kopfball von Soriano (36.) wurde auf der Linie geklärt. Vom hochgelobten Topclub aus Baden-Württemberg kam nichts mehr in dieser Phase und insgesamt zu wenig. Folgerichtig hieß es 2:0. Gegen zögerliche Stuttgarter haute Schoppenhauer den Ball nach einer Ecke aus dem Gewühl rein. Soriano scheiterte mit einem Distanzschuss (43.).

In der zweiten Spielhälfte stemmte sich Stuttgart kurzzeitig mit etwas mehr Körperlichkeit gegen die Niederlage, aber so wird es nichts mit dem Aufstieg. Würzburg hoffte auf einen erlösenden Konter. Rama (61.) verpasste das VfB-Tor knapp. Schröck (68.) wurde beim Schussversuch abgeblockt.

Im Gegenzug mussten die Kickers eine Schrecksekunde wegstecken, als Schoppenhauer eine Riesen-Möglichkeit zunichte machte. Mit viel Disziplin und Kontrolle ließen die Franken danach nicht mehr wirklich etwas zu. Daghfous machte beim Konter alles klar. Danach hätte sein Team sogar noch auf 4:0 erhöhen können.

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