Viermal Remis am Samstag - BVB kommt nicht vom Fleck

Vier Spiele, kein Sieg. Einen Erfolg hätte aber vor allem Borussia Dortmund gebrauchen können. Auch Bayer Leverkusen hat sich mehr ausgerechnet. Sami Khedira und Hertha BSC nehmen einen Punkt angesichts des Spielverlaufs in Stuttgart gerne mit.
| dpa
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Jadon Sancho (l) und Erling Haaland retteten dem BVB einen Punkt gegen Hoffenheim.
Jadon Sancho (l) und Erling Haaland retteten dem BVB einen Punkt gegen Hoffenheim. © Marius Becker/dpa
Berlin

Borussia Dortmund droht weiterhin der Absturz ins Mittelmaß der Fußball-Bundesliga.

Der BVB kam am Samstag gegen die TSG 1899 Hoffenheim nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Die vorläufige Versetzung von Kapitän Marco Reus auf die Bank zeigte kaum Wirkung, Dortmund könnte an diesem Wochenende von Platz sechs verdrängt werden. Bayer Leverkusen verpasste den möglichen vorübergehenden Sprung auf Platz drei durch späte Gegentore zum 2:2 (1:0) gegen den abstiegsbedrohten FSV Mainz 05.

Beim VfB Stuttgart erreichte Ex-Nationalspieler Sami Khedira mit Hertha BSC ein 1:1 (0:1) an alter Wirkungsstätte. Der Neuzugang der Berliner wurde nach gut einer Stunde eingewechselt und absolvierte sein 100. Bundesliga-Spiel. Werder Bremen und der SC Freiburg trennten sich im Mittelfeld der Tabelle mit einem torlosen Remis.

Der BVB ging in einem abwechslungsreichen Spiel durch Jadon Sancho (24. Minute) in Führung, Munas Dabbur (31.) traf aber wenig später zum Ausgleich. Bei der Hoffenheimer Führung durch Ihlas Bebou (51.) machte BVB-Torwart Marwin Hitz keine gute Figur. Reus wurde in der 59. Minute eingewechselt, Erling Haaland (81.) traf zum Endstand.

Khedira, der aus der Jugend des VfB kommt und mit den Schwaben 2007 Meister geworden war, sah noch von der Bank aus eine äußerst unauffällige erste Halbzeit der Berliner. Die Stuttgarter Führung durch Sasa Kalajdzic (45.+1) wurde wegen eines Abseitsverdachts lange überprüft. Mit Khediras Einwechslung spielte die Hertha druckvoller, dem 17 Jahre alten Luca Netz (82.) gelang der Ausgleich auf Vorlage des Neuzugangs.

Leverkusen und Mainz mussten auf einen prominenten Tribünengast verzichten, der seinen geplanten Besuch kurzfristig absagen musste. Bundestrainer Joachim Löw hatte Probleme bei der Anreise und sah deshalb nicht vor Ort den Leverkusener Führungstreffer durch Lucas Alario (14.). Nach dem 2:0 durch Patrik Schick (84.) belohnten Robert-Nesta Glatzel (89.) und Kevin Stöger (90.+2) den FSV für eine starke Schlussphase.

Bremen und Freiburg lieferten sich ein recht intensives Spiel ohne viele Chancen. Der Sport-Club blieb in der ersten Halbzeit ohne Schuss aufs Tor.

© dpa-infocom, dpa:210213-99-428537/4

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