Videobeweis-Testphase in der Bundesliga?

DFL und DFB wollen sich für eine eventuelle Videobeweis-Testphase bewerben. Sollten die internationalen Regelhüter Anfang März zustimmen, würde sich der deutsche Fußball gerne beteiligen.
| SID/dpa
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Könnte ab der nächsten Saison in der Bundesliga getestet werden: Die Überprüfung von strittigen Situationen per Videobeweis. (Symbolbild)
dpa Könnte ab der nächsten Saison in der Bundesliga getestet werden: Die Überprüfung von strittigen Situationen per Videobeweis. (Symbolbild)

Frankfurt/Main - Der deutsche Fußball will sich als "Versuchskaninchen" für den Videobeweis bewerben. Falls das International Football Association Board (IFAB) des Weltverbandes FIFA am 5. März in Wales seine Zustimmung für die technische Unterstützung der Schiedsrichter gibt, was als wahrscheinlich gilt, würden der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) an einer Testphase teilnehmen wollen.

Der DFB würde dann die Technik bevorzugen, die bereits in den Niederlanden in einem Pilotprojekt getestet wird. Dabei sitzt ein Schiedsrichter-Assistent in einem Van oder einem Studio und hat die Möglichkeit, sich wichtige Spielszenen in Zeitlupe auf einem Monitor anzuschauen. Sobald das Spiel unterbrochen ist, hätte er bei dieser Variante dann die Chance, den Hauptschiedsrichter anzusprechen und auf eine etwaige Fehlentscheidung aufmerksam zu machen.

 

Video Assistent Referee wird nicht zum "Oberschiedsrichter"

 

Nach Angaben der DFL soll der Video Assistent Referee dabei nicht die Funktion eines Oberschiedsrichters einnehmen. Vielmehr soll er als weiterer Assistent des Unparteiischen fungieren und diesen und sein Team vor Fehlentscheidungen bewahren. Der Schiedsrichter bleibt damit letztverantwortlich für die Spielleitung.

Zunächst würde es sich aber nur um eine Testphase handeln, die keinen direkten Einfluss auf das Spielgeschehen hätte. Man werde zunächst hinter den Kulissen testen und Erfahrungen sammeln, ohne dass die Unparteiischen und Spieler auf dem Platz etwas davon mitbekommen, hatte Herbert Fandel, Chef der deutschen Spitzenschiedsrichter, Mitte Januar erklärt.

Möglichen Tests müssten jedoch "intensive Vorbereitungen" vorausgehen. Unter anderem zählt dazu auch die Abstimmung über die Kosten.

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