Union-Anhänger sollen Stadionaktien kaufen

Um der fortschreitenden Kommerzialisierung des Sports entgegenzuwirken, wird der Zweitligist im Dezember mehr als die Hälfte seines Stadions an Fans veräußern.
| dapd
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Union Berlin will Zeichen im deutschen Profifußball setzen: Um der fortschreitenden Kommerzialisierung des Sports entgegenzuwirken, wird der Zweitligist im Dezember mehr als die Hälfte seines Stadions an Fans veräußern.

Berlin -  „Wir haben beschlossen, unsere Seele zu verkaufen. An unsere Vereinsmitglieder“, sagte Präsident Dirk Zingler in der Samstagsausgabe der „Berliner Zeitung“. So soll verhindert werden, dass der Stadionname in Zukunft vermarktet wird.

Bis zu 58 Prozent der Eigentumsanteile am Stadion an der Alten Försterei sollen veräußert werden. Um zu verhindern, dass auf diesem Weg eine Mehrheit erworben werden kann, ist die Maximalanzahl der Aktien auf zehn Stück pro Person beschränkt.

Die Papiere sollen 500 Euro kosten, insgesamt werden 10.000 Stück ausgegeben. Mit dem erhofften Erlös von fünf Millionen Euro sollen bereits vereinbarte Kredite und Darlehen für den Neubau der Haupttribüne nicht in Anspruch genommen werden. „Die neue Haupttribüne ist bereits voll finanziert und kann unabhängig von der Aktienausgabe in Anspruch genommen werden“, sagte Zingler.

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