Und Bayern schaut zu

Die Meisterschafts-Rivalen der Münchner rüsten für weitere Top-Transfers: Bremen und Wolfsburg wollen brasilianische Star-Spielmacher – und Schalke angeblich sogar Superstar Robinho.
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Die Meisterschafts-Rivalen der Münchner rüsten für weitere Top-Transfers: Bremen und Wolfsburg wollen brasilianische Star-Spielmacher – und Schalke angeblich sogar Superstar Robinho.

MÜNCHEN Am Freitag beginnt mit dem Spiel der Bayern gegen Wolfsburg die Bundesliga-Saison (20.30 Uhr, ARD und Sky live). Richtig planen für das Spiel kann Wolfsburgs Coach Steve McClaren aber noch nicht. In seinem Kader dürfte es bis Freitag wohl noch Veränderungen geben.

Nicht nur in seinem. Bis auf den FC Bayern, der die Personalplanungen schon seit Monaten abgeschlossen sind, werden bei den übrigen Bundesliga-Spitzenklubs in den nächsten Tagen noch muntere Personal-Rochaden stattfinden. Die Konkurrenz kauft und verkauft Stars – und Bayern schaut zu. Die AZ zeigt die spektakulärsten Fälle:

Der Fall Mesut Özil:

Weil Bremens Jungstar angeblich erst aus dem Fernsehen erfuhr, dass Real Madrid ein Angebot für ihn abgegeben hat, ging Özil nach Bremens 4:0-Sieg im Pokal gegen Ahlen auf Konfrontationskurs zu seinen Bossen: „Ich respektiere nicht, dass ich aus den Medien oder erst nach dem Spiel erfahre, dass ich ein Angebot von Real Madrid habe“, sagte er. „Traurig“ habe ihn das gestimmt.

So oder so: Es spricht viel für seinen Abgang. Bremens Manager Klaus Allofs hat zwar das erste Real-Angebot als „inakzeptabel“ abgekanzelt: Madrid soll rund zehn Millionen Euro Ablöse geboten, Bremen möchte rund 16 Millionen haben – doch für weitere Verhandlungen steht Allofs offenbar bereit. Özils möglicher Nachfolger fürs offensive Mittelfeld ist zudem schon so gut wie verpflichtet. Vom Pele-Klub FC Santos soll der Brasilianer Wesley kommen. Der 22-Jährige kostet rund sieben Millionen Euro Ablöse.

Der Fall Diego:

Der Ex-Bremer Diego (25) steht vor der Rückkehr in die Bundesliga (AZ berichtete). Wolfsburg möchte ihn von Juventus Turin verpflichten, bietet rund 16 Millionen Euro für den Brasilianer, der in Italien nicht glücklich wurde. Turin, das letzte Saison noch 25 Millionen für Diego gezahlt hatte, soll noch rund 20 Millionen fordern. Man wird sich sicher einig.

Die Fälle Misimovic und Robinho:

Sollte Diego kommen, dürfte Wolfsburgs bisheriger Spielmacher Zvjezdan Misimovic die Freigabe erhalten. Der Bosnier träumt vom Ausland, wird aber auch von Schalke und Trainer Felix Magath umworben, mit dem er vor zwei Jahren Meister mit Wolfsburg wurde: alte Verbundenheit.

Magath ist nach der Verpflichtung Rauls offenbar in Kauflaune. Laut „Mirror“ soll er auch am brasilianischen Ex-Real-Stürmer Robinho (25), derzeit von Manchester City an Santos verliehen ist, dran sein. Ablöse: 25 Millionen Euro – mindestens.

fil

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