Tunesiens Trainer nach WM-Auftaktpleite vor dem Rauswurf

Tunesien könnte bei der Fußball-WM für ein Kuriosum sorgen. Vieles spricht dafür, dass Trainer Sabri Lamouchi während des Turniers entlassen wird. Sein Nachfolger soll bereits feststehen.
dpa |
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Nach nur einem WM-Spiel ist Tunesiens Trainer Sabri Lamouchi seinen Job offenbar los.
Nach nur einem WM-Spiel ist Tunesiens Trainer Sabri Lamouchi seinen Job offenbar los. © Matias Delacroix/AP/dpa

Schnelles Aus nach derber Pleite? Nur einen Tag nach dem 1:5 im WM-Auftaktspiel in Monterrey gegen Schweden steht Tunesiens Nationaltrainer vor dem Rauswurf. Nach dpa-Informationen war das erste Spiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft wohl schon das letzte für Sabri Lamouchi. Die Entscheidung soll auf einer Dringlichkeitssitzung der Verbandsspitze getroffen worden sein. Nachfolger soll demnach Mondher Kbaier werden, der bereits in Mexiko weilt.

Das Team um die Bundesliga-Profis Rani Khedira (1. FC Union) und Ellyes Skhiri (Eintracht Frankfurt) war gegen Schweden weitgehend chancenlos geblieben. Im mexikanischen Monterrey erzielten Yasin Ayari in der 7. Minute und in der Nachspielzeit (90.+6), Alexander Isak (30.), Viktor Gyökeres (59.) und Mattias Svanberg die Tore für die Skandinavier. Omar Rekik traf für Tunesien (43.).

Schwere Aufgaben für Nachfolger

Die herbe Niederlage war offenkundig zu viel für den 54 Jahre alten Lamouchi. Seit seiner Verpflichtung als Nationaltrainer Tunesiens im Januar dieses Jahres hatte es nur einen Sieg (1:0 gegen Haiti) gegeben. In der Vorbereitung auf die WM verlor das Team des früheren französischen Nationalspielers mit 0:1 gegen Österreich sowie bei der Generalprobe mit 0:5 gegen Belgien.

In den verbleibenden beiden WM-Vorrundenspielen steht Tunesien am 21. Juni gegen Japan und am 26. Juni gegen die Niederlande in der Gruppe F stark unter Druck. Der als Nachfolger gehandelte 56-jährige Kbaier war bereits von 2019 bis 2022 tunesischer Auswahltrainer.

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