Trotz Terroranschlag: Hertha spielt

Hertha BSC will sein Heimspiel in der Fußball-Bundesliga am Mittwoch gegen Darmstadt (20.00 Uhr/Sky) trotz des Anschlags in Berlin nicht absagen.
| sid
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"Ganz Berlin soll stark bleiben und zusammenhalten - wie immer", sagt Pal Dardei.
dpa "Ganz Berlin soll stark bleiben und zusammenhalten - wie immer", sagt Pal Dardei.

Berlin - "Neben der Trauer und der Anteilnahme wollen wir dokumentieren, dass wir nicht gewillt sind, vor den terroristischen Angriffen in die Knie zu gehen", sagte Herthas Manager Michael Preetz.

"Wir sind alle betroffen. Das passiert vor unserer Haustür, in unserer Stadt", sagte Preetz. Der Klub werde auf die schreckliche Tragödie reagieren: "Es wird morgen im Stadion sichtbar sein, dass Hertha BSC Anteil nimmt."

Newsblog zum Anschlag in Berlin

Herthas Trainer Pal Dardai war bemüht, Zuversicht auszustrahlen. "Ganz Berlin soll stark bleiben und zusammenhalten - wie immer", sagte der Ungar, der am Dienstag trainieren ließ: "Es ist nicht so einfach. Aber Fußballer sind Fußballer. Und wenn der Ball rollt, kann man die Sachen vergessen."

Der Klub werde in Absprache mit der Polizei seine Sicherheitsmaßnahmen erhöhen. "Alle Zuschauer sollten am Mittwochabend etwas mehr Zeit mitbringen und rund 90 Minuten vor Spielbeginn da sein", sagte der im Klub für die Sicherheit zuständige Tom Herres. Auch sollten die Besucher auf Taschen und Rücksäcke verzichten, um die Kontrollen nicht zusätzlich zu erschweren.

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