Trotz Führungszoff: VfB strebt Heimsieg gegen Mainz an

Der Streit auf der Führungsebene des VfB Stuttgart sorgt für Kopfschütteln. Da kämen positive sportliche Schlagzeilen mal wieder recht. Dafür muss gegen Mainz aber eine Negativserie zu Ende gehen.
| dpa
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Stuttgart

Dem Chaos auf der Führungsebene zum Trotz will der VfB Stuttgart endlich ein Heimspiel in der Fußball-Bundesliga gewinnen.

Die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo empfängt am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) zum Auftakt des 19. Spieltags den Tabellenvorletzten 1. FSV Mainz 05. In bisher acht Spielen im eigenen Stadion holte seine Elf noch keinen Sieg. "Man sieht unter dem neuen Trainer, in welche Richtung es mit Blick auf Spielidee und Teamgeist gehen soll. Sie haben einen positiven Trend und sind im Aufschwung. Es ist keine einfache Aufgabe", warnte Matarazzo.

Seine Elf holte aus den vergangenen drei Partien nur einen Punkt, befindet sich im Abwärtstrend und steht unter Druck, damit der komfortable Vorsprung auf die Abstiegszone gewahrt wird. Die Mainzer überraschten zuletzt mit einem 3:2 gegen RB Leipzig und wollen ihre Aufholjagd im Abstiegskampf fortsetzen.

Trainer Bo Svensson zeigte sich allerdings als Fan des VfB Stuttgart. "Wir dürfen nicht glauben, wir hätten die Kracher hinter uns", sagte der Däne mit Blick auf die Gegner der vergangenen Wochen - Bayern München, Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund, VfL Wolfsburg und Leipzig. "Ich finde, Stuttgart gehört zu den Topmannschaften der Liga." Die junge VfB-Truppe habe "viele gute Fußballer, gute Abläufe, und sie zieht ihren Stil durch".

Angeführt wird die Stuttgarter Mannschaft vom 33 Jahre alten Kapitän Gonzalo Castro, der vor seinem 400. Einsatz in der Fußball-Bundesliga steht. Nur Bayern-Torhüter Manuel Neuer (423) und der früheren VfB-Kapitän Christian Gentner (416) haben von den noch aktiven Profis mehr Einsätze in der ersten Liga absolviert als der frühere Leverkusener und Dortmunder Profi.

Überlagert wird das Sportliche allerdings derzeit beim VfB Stuttgart von einer Datenaffäre und einem vereinspolitischer Machtkampf mit Vorstandschef Thomas Hitzlsperger und Präsident Claus Vogt als unrühmliche Protagonisten.

© dpa-infocom, dpa:210128-99-211606/2

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