Trainer gesperrt, Spieler fehlen: Paderborn muss umbauen

Erstmals ist ein Paderborner Trainer wegen Gelbsperre zum Zuschauen gezwungen. Doch Ralf Kettemann ist nicht der einzige Ausfall gegen Nürnberg. Wie geht die Mannschaft damit um?
dpa |
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Sowohl Trainer Paderborns Ralf Kettemann als auch Filip Bilbija verpassen wohl die Partie gegen Nürnberg. (Archivbild)
Sowohl Trainer Paderborns Ralf Kettemann als auch Filip Bilbija verpassen wohl die Partie gegen Nürnberg. (Archivbild) © David Inderlied/dpa
Paderborn

Fußball-Zweitligist SC Paderborn muss im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg nicht nur auf seinen Coach verzichten. Neben Cheftrainer Ralf Kettemann, der nach seiner vierten Gelben Karte beim 1:2 in Düsseldorf gesperrt ist, fällt wohl auch Filip Bilbija mit einem grippalen Infekt aus. "Eher nicht dabei als dabei", sagte Kettemann vor der Partie am Samstag (13.00 Uhr/Sky) mit Blick auf einen Einsatz des Mittelfeldspielers. 

Da auch Kelvin Brackelmann (Gehirnerschütterung) und der gesperrte Mattes Hansen fehlen, wird es personell Umstellungen geben. Optionen für die Dreierkette sind Jonah Sticker oder David Kinsombi. "Für David Kinsombi spricht seine Erfahrung und dass er ordentliche Einheiten hat. Jonah Sticker ist ein etwas anderer Spielertyp, etwas mobiler. Wir sind geübt im Basteln und schauen, wer es am Samstag auf den Platz schafft", sagte Kettemann. 

Co-Trainer übernehmen - Kettemann muss zahlen 

Die Sperre von Kettemann - die erste für einen Paderborner Trainer überhaupt - tritt 30 Minuten vor Anpfiff in Kraft und endet 30 Minuten nach Spielende. In dieser Zeit darf er Kabine, Spielertunnel und Innenraum der Arena nicht betreten, jeglicher Kontakt zur Mannschaft ist untersagt. Auf der Bank wird Co-Trainer Pit Reimers zusammen mit dem zweiten Co-Trainer Uwe Hünemeier das Kommando übernehmen. 

Mittelfeldspieler Sebastian Klaas sieht die Abwesenheit des Trainers gelassen. "Ich glaube nicht, dass es den großen Unterschied macht, ob der Coach da steht. Wir arbeiten ja tagtäglich zusammen und die Analysen übernehmen ja auch häufig die Co-Trainer", sagte der Mittelfeldspieler und ergänzte: "Das war in der Mannschaft nicht großes Thema, außer das es eine Zahlung in die Mannschaftskasse gibt."

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