Kommentar

Scheitert die DFB-Elf im Sechzehntelfinale, bekommt wohl auch Nagelsmann ein Problem 

AZ-Sportreporter Maximilian Koch über die Leistung der DFB-Elf bei der 1:2-Niederlage im dritten WM-Spiel gegen Ecuador.
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Logisch: Den Gruppensieg hatte die deutsche Mannschaft schon vor dem abschließenden Vorrundenspiel gegen Ecuador sicher, während es für die Südamerikaner ums Weiterkommen ging. Um alles. Diese fünf bis zehn Prozent mehr an Entschlossenheit waren auf dem Platz zu erkennen - und irgendwo auch zu erklären. Der Gegner habe den Sieg mehr gewollt, analysierte Kapitän Joshua Kimmich treffend. 

Doch das war nur ein Teil der Wahrheit. Die deutsche Mannschaft zeigte derart viele Schwächen, dass man sich Sorgen machen muss mit Blick aufs Sechzehntelfinale am Montag. Egal ob der Gegner nun Paraguay, Australien oder ein anderes Team sein wird. Wie schon in Teilen gegen Curaçao und die Elfenbeinküste schaffte es das Team von Trainer Julian Nagelsmann nicht, das Spiel über 90 Minuten zu kontrollieren.

Es fehlt ein Akteur im zentralen Mittelfeld, der den Rhythmus bestimmt

Es fehlt ein Akteur im zentralen Mittelfeld, der den Rhythmus bestimmt, der auch mal beruhigt, der die Mannschaft führt. Beim FC Bayern ist dieser Mann Kimmich. In der DFB-Elf aber spielt der Routinier hinten rechts  - und wer Nagelsmann nach der Partie zuhörte, der rechnet nicht damit, dass es im Sechzehntelfinale eine Änderung an dieser Konstellation geben wird.

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Nagelsmann hält an seinen Prinzipien fest. Das kann man konsequent nennen oder stur. Denn auch in der Offensive scheint es zumindest diskutabel, ob der formstärkste Angreifer Deniz Undav weiter nur die Jokerrolle ausfüllen sollte - oder ob ihn die Mannschaft nicht dringend von Anfang an braucht.

Mit dieser Leistung wird es schwer im Sechzehntelfinale

Die potenziellen Topspieler Jamal Musiala, Kai Havertz, Florian Wirtz sind allesamt weit von ihrer besten Verfassung entfernt. 

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Aktuell spricht wenig dafür, dass Deutschland ein mögliches Achtelfinale gegen Frankreich gewinnen wird. Vielmehr besteht die Gefahr, dass mit einer ähnlichen Leistung wie gegen Ecuador schon im Sechzehntelfinale Schluss ist. Und dann bekommt wohl auch Nagelsmann ein Problem. 

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  • Radi Brunnengrosser vor 13 Minuten / Bewertung:

    Es war schon beim vorherigen Spiel sichtbar.Die Gegner
    sind am Ball schneller-gewinnen fast jeden Zweikampf.
    Der Deutsche Fussball kommt nicht mehr mit.

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  • Bayernfan69 vor 27 Minuten / Bewertung:

    Nagelsmann ist der falsche Trainer für die Nationalmannschaft, der ist und bleibt ein Blender.

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