Schalke-Trainer Weinzierl kritisiert seine Spieler

Nach der Niederlage im DFB-Pokal gegen die Bayern kritisiert Schalke-Trainer Markus Weinzierl einige seiner Spieler. "Die Zahlen sprechen für sich selbst", sagt er über das Zweikampfverhalten von Offensivmann Max Meyer.
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Frustrierender Pokal-Abend für den FC Schalke 04 und Trainer Markus Weinzierl.
Tobias Hase/dpa Frustrierender Pokal-Abend für den FC Schalke 04 und Trainer Markus Weinzierl.

München - Trainer Markus Weinzierl von Fußball-Bundesligist Schalke 04 ist nach dem 0:3 (0:3) im DFB-Pokal-Viertelfinale beim FC Bayern hart mit einzelnen seiner Profis ins Gericht gegangen. "Du musst den Zweikampf hundertprozentig konzentriert bestreiten und gewinnen", sagte der Coach bei Sky über Kapitän Benedikt Höwedes, der vor dem 0:1 den Ball gegen Franck Ribéry verloren hatte. Höwedes selbst sprach von einem "super ärgerlichen" Fehler.

"Wir werden uns schnell wieder aufrichten"

Während der Weltmeister die Begegnung aber trotz schwachen Beginns zu Ende spielen durfte, nahm Weinzierl den enttäuschenden Offensivspieler Max Meyer zur Pause raus. "Max Meyer ist Nationalspieler und hat einen hohen Anspruch an sich selbst. In der ersten Halbzeit hat er sechs Zweikämpfe bestritten und einen gewonnen - die Zahlen sprechen für sich selbst", sagte Weinzierl zu Meyers Leistung.

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Langfristige Folgen des schwachen Auftritts beim Rekordpokalsieger fürchtet Weinzierl jedoch nicht. "Das bedeutet, dass wir ausgeschieden sind, mehr nicht", sagte er, "wir werden uns schnell wieder aufrichten. Es warten schwere Aufgaben, aber andere Gegner, die nicht so stark sind wie Bayern München."

In drei der nächsten vier Pflichtspiele bekommt es Schalke mit Borussia Mönchengladbach zu tun, am Samstag (18.30 Uhr/Sky) zunächst auswärts in der Bundesliga, dann zwei Mal im Achtelfinale der Europa League. Dazwischen kommt Weinzierls Ex-Klub FC Augsburg nach Gelsenkirchen.

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