"Riesenmoral", aber Fürth steckt im Abstiegskampf

Die Spielvereinigung Greuther Fürth hat das Siegen verlernt. Und läuft nach dem Remis gegen Union Berlin immer mehr Gefahr, einen Abgang aus der 2. Liga zu machen.
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Johannes Wurtz von Greuther Fürth jubelt über seinen Treffer zum 2:2 gegen Union Berlin.
dpa Johannes Wurtz von Greuther Fürth jubelt über seinen Treffer zum 2:2 gegen Union Berlin.

Nichts Neues in Fürth: Die Spielvereinigung hat das Siegen völlig verlernt. Und läuft nach dem 2:2 gegen Union Berlin immer mehr Gefahr, einen unerwarteten Abgang aus der 2. Liga zu machen.

Fürth - Die SpVgg Greuther Fürth muss mehr denn je um den Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga bangen. Nach dem dürftigen 2:2 (0:1) gegen Union Berlin am Sonntag haben die Franken nur noch drei Punkte Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz, den fünf Spieltage vor Schluss Erzgebirge Aue belegt. Seit mehr als zwei Monaten ist das Team von Trainer Mike Büskens damit inzwischen schon sieglos.

Vor eigener Kulisse war der einstige Bundesligist zuletzt im Oktober vergangenen Jahres erfolgreich. Büskens lobte zumindest den Einsatz seiner Profis, für die Johannes Wurtz in der 89. Minute den Ausgleichstreffer schaffte. "Die Jungs haben eine Riesenmoral gezeigt und am Ende wenigstens noch diesen Punkt mitgenommen", sagte der in seiner zweiten Fürther Amtszeit weiter glücklose Coach. "Nach diesem Aufwand wäre es wahnsinnig bitter gewesen, heute mit leeren Händen dazustehen."

Vor Wurtz hatte schon Sebastian Freis (50. Minute) für die Spielvereinigung getroffen und die erstmalige Berliner Führung durch Maximilian Thiel (8.) egalisiert. Michael Parensen brachte die Gäste elf Minuten vor Schluss erneut nach vorne. "Wir müssen zum wiederholten Male über die beiden Gegentore reden, bei denen man auf diesem Niveau einen anderen Zugriff haben muss", haderte Büskens. Nach dem schnellen 0:1, bei dem der für den kurzfristig verletzten Wolfgang Hesl aufgestellte Keeper Mark Flekken chancenlos war, zeigte sich Büskens' Team feldüberlegen.

Abgesehen von einem Lattenknaller von Stefan Thesker (20.) fehlte allerdings die Durchschlagskraft, bis Freis nach der Pause aus kurzer Distanz einschoss. Nach der erneuten Berliner Führung hatten die Fürther letztlich Glück, zumindest noch einen Punkt zu retten. "Wir konnten, sehen dass wir selbst Chancen kreieren können, und haben endlich auch wieder zwei Buden gemacht", stellte Torwart Flekken immerhin

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