Referees benötigen künftig polizeiliches Führungszeugnis

Deutschlands Spitzen-Schiedsrichter müssen als Konsequenz aus der Steueraffäre in Zukunft ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.
| dapd
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Frankfurt/Main - Dies gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main bekannt. DFB-Präsident Theo Zwanziger und Herbert Fandel, Vorsitzender der Schiedsrichterkommission, erklärten zudem, dass eine Schutzsperre gegen die Schiedsrichter nicht ausgesprochen werde. Laut DFB wurden 49 Schiedsrichter zu der Affäre befragt. 42 Referees hätten angegeben, nicht davon betroffen zu sein, sieben rechneten mit Nachzahlungen.

Alle befragten Schiedsrichter befürchteten keine strafrechtlichen Konsequenzen befürchten, hieß es weiter. Eine sogenannte Integritätsbefragung soll über die unbedenkliche Weiterbeschäftigung der Schiedsrichter befinden. Die Schiedsrichter-Affäre war vom früheren Schiedsrichtersprecher Manfred Amerell ins Rollen gebracht worden. Die Steuerfahndung ermittelt gegen insgesamt 70 Schiedsrichter, die Einkünfte auf ausländischen Konten transferiert haben sollen. Es wird geprüft, ob die Beträge an die deutschen Behörden weitergeleitet worden sind.

 

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