Pacults Triumph mit den Grünen

Der Ex-Löwe wird als Trainer Meister mit Rapid Wien. Dafür gab's für Peter Pacult Glückwünsche von Werner Lorant.
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Feiert seinen ersten Meistertiel als Trainer: Peter Pacult
dpa Feiert seinen ersten Meistertiel als Trainer: Peter Pacult

WIEN - Der Ex-Löwe wird als Trainer Meister mit Rapid Wien. Dafür gab's für Peter Pacult Glückwünsche von Werner Lorant.

Gleich nach Abpfiff war er weg. Während sich seine Spieler auf dem Platz um den Hals fielen, eilte Peter Pacult in die Kabine. Statt mit der Mannschaft und den 18400 Zuschauern im Ernst-Hannapi-Stadion den Meistertitel zu bejubeln, griff er in der Umkleide zum Handy: „Ich habe mit meiner Frau telefoniert“, sagte Pacult später. Bevor er dann doch noch feierte.

Durch das 3:0 gegen Altach holte sich Rapid Wien zum 32. Mal in der Vereinsgeschichte die österreichische Meisterschaft. Vor dem letzten Spieltag liegen die Hütteldorfer uneinholbar vier Punkte vor Verfolger Salzburg. Deren Trainer Giovanni Trapattoni muss sich in diesem Jahr also mit der Vize-Meisterschaft begnügen, bevor er als irischer Nationaltrainer auf die grüne Insel wechselt.

Gleich im ersten Jahr der große Triumph

Grün ist seit gestern auch wieder die dominante Farbe im österreichischen Fußball. Der schönste Tag in der Trainer-Laufbahn von Peter Pacult, dem Ex-Löwen, der als Spieler (1993 bis 1995) mit 1860 in die Bundesliga aufgestiegen war – der als Trainer bei den Löwen (2001 bis 2003) aber genauso glücklos blieb wie später beim FC Kärnten (2004/05) und Dynamo Dresden (2005/06).

Bei seinem Ex-Klub nun aber (Pacult spielte von 1984 bis 1986 bei Rapid) gelang ihm gleich im ersten Jahr der große Triumph. „Ich bin sehr, sehr stolz“, sagte Pacult, der sich zur Feier des Tages einen grünen Pullover angezogen hatte, „diese Mannschaft hat sich sehr entwickelt. Ob das woanders so gelungen wäre, kann ich nicht sagen.“

Glückwünsche gab es auch von Werner Lorant, unter dem Pacult bei 1860 lange Assistenz-Trainer war. „Mich freut’s ungemein für ihn“, sagte Lorant gestern der AZ, „als der Peter Rapid übernommen hat, war der Verein am Boden. Ich habe nie verstanden, dass Karl-Heinz Wildmoser bei den Löwen Pacult 2003 entlassen hat, damals war Sechzig Bundesliga-Achter. Aber bei 1860 waren sie damals alle ein bisschen größenwahnsinnig.“ An die Münchner Löwen wird Pacult gestern aber wohl am allerwenigsten gedacht haben.

og.

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