Osnabrück zu bieder

Der VfL Osnabrück hat einen weiteren Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg erlitten - der FC Augsburg bleibt auf Kurs Richtung Fußball-Bundesliga.
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Der FC Augsburg bleibt auf Kurs Richtung Fußball-Bundesliga.
dpa Der FC Augsburg bleibt auf Kurs Richtung Fußball-Bundesliga.

Osnabrück zu bieder: 1:3 gegen Aachen

Osnabrück – Der VfL Osnabrück hat einen weiteren Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga erlitten. Osnabrück verlor am Samstag beim 1:3 (0:0) gegen Alemannia Aachen schon das vierte Spiel in Serie.

Ein Aachener Eigentor von Thomas Stehle (46. Minute) war zu wenig für die offensiv zu biederen Gastgeber. Für Aachen trafen Aimen Demai (49.), Tolgay Arslan (58./Foulelfmeter) und der eingewechselte Alper Uludag (89.).    

Mit 25 Punkten stagniert Osnabrück auf dem Relegationsrang 16. Aachen bleibt trotz des ersten Sieges nach zuvor drei Niederlagen und des ersten Erfolges in Osnabrück seit fast 25 Jahren im Niemandsland der Tabelle.

Mit nun 38 Zählern zog die Elf von Trainer Peter Hyballa jedoch auf Platz neun vorbei an Fortuna Düsseldorf.    Osnabrücks Stürmer Flamur Kastrati, der sich beim 0:2 am vergangenen Sonntag in Cottbus eine Kopf- und Wirbelsäulenverletzung zugezogen hatte, wurde vor dem Spiel begeistert von den 12 500 Zuschauern an der Bremer Brücke empfangen.

Augsburg bleibt auf Aufstiegskurs – 2:0 gegen RWO

Augsburg – Der FC Augsburg bleibt auf Kurs Richtung Fußball-Bundesliga. Der Tabellenzweite landete am Samstag einen souveränen 2:0 (1:0)-Sieg gegen Rot-Weiß Oberhausen und rückte nach dem 1:1 von Hertha BSC am Vorabend bis auf zwei Punkte an den Berliner Spitzenreiter heran. Nach sieben Spielen ohne Niederlage in der 2. Liga beträgt der Vorsprung auf Rang drei fünf Zähler. Der VfL Bochum kann aber am Montag gegen Energie Cottbus wieder aufschließen.   

 „Entscheidend ist, dass wir selber ein gutes Spiel gemacht haben. Leider haben wir das Übergewicht nicht für mehr Tore genutzt“, sagte FCA-Coach Jos Luhukay. Entspannt kann er auch an diesem Sonntag das andere Verfolgerduell zwischen Erzgebirge Aue und der SpVgg Greuther Fürth verfolgen. „Es ist gut, dass man mit einem Sieg in die Pause geht.“    

Beim nie gefährdeten Erfolg gegen Oberhausen erzielte Kapitäns-Vertreter Paul Verhaegh (21. Minute) mit einem feinen 18-Meter-Schuss die Pausenführung. „Ich glaube, dass er sich selbst wundert, wie er den Ball da reingemacht hat“, sagte der verletzte Stürmer Michael Thurk in „Sky“. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Axel Bellinghausen (55.) gegen die enttäuschenden Gäste. Nach dem fünften Pflichtspiel ohne Sieg steckt RWO weiter auf einem Abstiegsplatz fest.    

„Wir sind im Abstiegskampf und da muss jeder 110 Prozent geben und wer das nicht tut ist falsch am Platz“, sagte Oberhausens Torhüter Sören Pirson. Trainer Theo Schneider sprach diese Kritik öffentlich nicht an. „Insgesamt war Augsburg das klar bessere Team. Aber das ist normal, sie haben eine andere Qualität und eine andere Zielsetzung.“

Die 30 660 Zuschauer – das Stadion war auch dank einer Sponsoren-Aktion ausverkauft – erlebten eine klar überlegene FCA-Elf, die mit viel Selbstvertrauen auftrat. „Einbahnstraßenfußball“ sah Thurk und haderte nur mit der Chancenverwertung seiner Kollegen. Das Ergebnis hätte höher ausfallen können, meinte Luhukay. „Aber das Spiel ist nie gefährdet gewesen.“

 

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