Noch keine Klassenerhalt-Party bei Werder: "Punkte sammeln"

Nach dem großen Zittern im Vorjahr winkt Werder Bremen diesmal ein ruhiger Saisonausklang. Trainer Florian Kohfeldt hofft nun auf mehr Mut seines Teams.
| dpa
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Machte im Spiel gegen Bielefeld den Deckel drauf: Bremens Kevin Möhwald jubelt über sein 2:0.
Machte im Spiel gegen Bielefeld den Deckel drauf: Bremens Kevin Möhwald jubelt über sein 2:0. © Friso Gentsch/dpa
Bielefeld

Den Klassenerhalt mit Werder Bremen hat er fast sicher, aber Feierlaune strahlte Florian Kohfeldt nach dem wichtigen 2:0 bei Arminia Bielefeld nicht aus.

"Wir müssen weiter Punkte sammeln, um sicher in der Liga zu bleiben", betonte der Coach der Norddeutschen. Überzeugt hatte sein Team im Bundesliga-Nachholspiel bei dem abstiegsbedrohten Aufsteiger am Mittwochabend nicht. Kohfeldt gestand ein, dass die Bielefelder eigentlich etwas besser waren.

Nun hoffe er, dass sich mit dem satten Vorsprung von nun elf Punkten auf den Relegationsplatz, den die Ostwestfalen belegen, nun "wieder mehr Mut entwickelt". Den kann sein Team gut gebrauchen, denn am Samstag (15.30 Uhr/Sky) steht schon das Spiel gegen den FC Bayern an. Danach geht es gegen Champions-League-Anwärter VfL Wolfsburg. Doch auch gegen solche Teams sei für Werder etwas möglich. Dies habe seine Mannschaft jüngst beim 2:1 gegen Eintracht Frankfurt gezeigt, sagte Kohfeldt. Aber: "Dafür müssen wir ans Limit oder vielleicht sogar darüber hinaus."

Beim Sieg in Bielefeld war die Leistungsgrenze des Relegationsteilnehmers der vergangenen Saison sicher nicht erreicht. Die Gastgeber schossen viel häufiger aufs Tor, hatten mehr Ballbesitz, liefen mehr, passten sicherer, gewannen mehr Zweikämpfe und kamen zu einem Eckenverhältnis von 9:0. Nur die Tore erzielten die Gäste. Die einzigen Schüsse auf das Tor der Bielefelder kamen von Joshua Sargent (47. Minute) und Kevin Möhwald (75.), die diese jeweils verwandelten.

Bremens Außenbahnspieler Ludwig Augustinsson brachte es auf den Punkt: "Es war nicht unser bestes Spiel, aber am Ende hat es für die Punkte gereicht. Darauf kam es an."

© dpa-infocom, dpa:210311-99-772210/2

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