Nationalspieler Antonio Rüdiger auf dem Sprung zu Inter Mailand

Antonio Rüdiger steht offenbar vor einem Wechsel von AS Rom zum ehemaligen italienischen Meister Inter Mailand, berichtet der Corriere dello Sport.
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2015 hatte der VfB Stuttgart Antonio Rüdiger an den AS Rom ausgeliehen, 2016 nahmen die Italiener den Nationalspieler fest unter Vertrag.
dpa 2015 hatte der VfB Stuttgart Antonio Rüdiger an den AS Rom ausgeliehen, 2016 nahmen die Italiener den Nationalspieler fest unter Vertrag.

Antonio Rüdiger steht offenbar vor einem Wechsel von AS Rom zum ehemaligen italienischen Meister Inter Mailand, berichtet der Corriere dello Sport.

Rom - Am Dienstag hatte er sich vom AS Rom verabschiedet, jetzt will Trainer Luciano Spalletti bei Inter Mailand anheuern und seine bisherigen Schützling Antonio Rüdiger gleich mitbringen.

70 Millionen Euro sei Inter bereit, auf den Tisch zu legen, um Rüdiger und den belgischen Mittelfeldspieler der Roma, Radja Nainggolan, zu verpflichten, schrieb der Corriere dello Sport. Rüdiger wird vom Mailänder Klub auf rund 35 Millionen Euro taxiert.

Nach einem Kreuzbandriss, der ihn die EM-Teilnahme 2016 kostete, und einer langen Pause spielte Rüdiger seit Oktober kontinuierlich wieder für die Roma. Der 24-Jährige hatte unter Trainer Spalletti einen Stammplatz bei der Roma, die am Mittwoch den Vertrag mit Nationalspieler Daniele De Rossi bis 2019 verlängerte.

Inter hatte Anfang Mai Trainer Stefano Pioli entlassen. Der 51-Jährige wurde für die restlichen Saisonspiele durch Nachwuchscoach Stefano Vecchi ersetzt. Inter schloss die Serie-A-Saison auf Platz sieben ab und verfehlte die Saisonziele klar.

Rassismus: Rüdiger fordert FIFA-Reaktion

Nationalspieler Rüdiger forderte den Weltverband FIFA angesichts sich wiederholender Rassismus-Vorfälle im italienischen Fußball zum Handeln auf.

"Wenn der italienische Verband nichts unternimmt, muss sich die FIFA der Angelegenheit annehmen", sagte Rüdiger, der als Profi der AS Rom bereits mehrfach Ziel von rassistischen Schmährufen gegnerischer Fans war, der Sport Bild.

"Es ist einfach, Aktionen wie 'No to Racism' (Nein zu Rassismus) aufzustellen", sagte Rüdiger in Richtung des Weltverbandes, "wenn man aber nichts konkret dagegen tut, hilft so etwas auch nicht." Er selbst "kann und darf" die Vorfälle nicht ausblenden, betonte der 24-Jährige, "denn ich bin Teil dieser Sache".

Rassismus sei in Italien "ein großes Thema", Angriffe wie gegen ihn oder zuletzt den früheren Bayern-Profi Medhi Benatia (Juventus Turin) "kommen einfach zu oft vor in diesem Land", sagte Rüdiger: "Deswegen muss meiner Meinung nach nun etwas passieren."

Der Ex-Stuttgarter äußerte Verständnis für den ghanaischen Nationalspieler Sulley Muntari von Delfino Pescara, der kürzlich aus Protest über rassistische Gesänge das Feld verlassen hatte. Dies sei "sein gutes Recht" gewesen, meinte er: "Bei allem Respekt: Es ist einfach für Außenstehende, die nicht unsere Hautfarbe haben, zu sagen: 'Bleibt ruhig, hört nicht darauf." Das Ding ist: So wird sich nie etwas ändern."

Lesen Sie hier: Offiziell - Trainer Wenger bleibt beim FC Arsenal

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