Bei dieser Frage von Wontorra blockt Klopp eiskalt ab

Vor seinem Debüt als Bundestrainer in den Niederlanden wird Jürgen Klopp gefragt, ob sich auch sein Vorgänger Julian Nagelsmann bei ihm gemeldet hat. Der neue Trainer der deutschen Nationalmannschaft verweigert eine Antwort: "Bully Herbig und Campino haben sich bei mir gemeldet!"
Bernhard Lackner |
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Jürgen Klopp vor seinem Debüt als Bundestrainer bei RTL-Moderatorin Laura Wontorra.
Jürgen Klopp vor seinem Debüt als Bundestrainer bei RTL-Moderatorin Laura Wontorra. © IMAGO/Hendrik Gräfenkämper

Ob Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann seinem Nachfolger Jürgen Klopp dieses eine Wörtchen noch immer übel nimmt? Während der WM im Sommer war Klopp im Rahmen seiner Tätigkeit nach der Aufstellung für das Auftaktspiel gegen Curacao gefragt worden. Im Rahmen seiner Antwort sagte der 59-Jährige unter anderem: "Julian Nagelsmann stellt die Mannschaft auf – noch!" Die Worte des heutigen Bundestrainers schlugen seinerzeit hohe Wellen, Klopp selbst entschuldigte sich später sogar öffentlich dafür.

Vor seinem Debüt als Bundestrainer gegen die Niederlande am Donnerstagabend wurde der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und Liverpool von RTL-Moderatorin Laura Wontorra gefragt, wer sich denn so bei ihm gemeldet habe. Dabei wollte die erfahrene Reporterin offenbar auch und vor allem auf Nagelsmann hinaus. Ob sich der Ex-Bundestrainer bei seinem Nachfolger gemeldet hat, erfuhren die Zuschauer aber nicht.

Klopp: "Spreche nicht über Leute, die sich bei mir gemeldet haben"

"Es haben sich viele Menschen bei mir gemeldet. Bully Herbig hat mir geschrieben und Campino (Leadsänger der Band "Tote Hosen" und enger Freund von Klopp, d.Red) auch", so Klopp, der weitere Nachfragen Wontorras aber konsequent abblockte: "Machen wir's so: Ich spreche nicht über die Menschen, die sich bei mir gemeldet haben."

Deutlich offener gab sich der Bundestrainer zu der Frage, wie viel ihm sein neuer Job bedeute. "Ganz viele Freunde haben sich bei mir gemeldet. Man merkt: ein paar Leute werden auch zugucken, weil ich den Job habe. Das wird sich nicht groß auf die Quote auswirken, aber aus meinem Umfeld sind schon ein paar Leute vor dem Fernseher", so der 59-Jährige: "Ich habe vom ersten Moment an gespürt, dass es super besonders ist und ich hoffe, dass ich dieser besonderen Situation auch gerecht werden kann."

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