Nach Shitstorm: DFB rechtfertigt sich für Mini-Flug nach Basel

Anstatt die Reise von Stuttgart nach Basel mit Zug oder Bus anzutreten, wählt der DFB vor dem Länderspiel in der Schweiz die Anreise das Flugzeug. Im Netz hagelt es Kritik - nun äußert sich der Verband zu seinen Beweggründen.
| dpa/az
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Der DFB-Tross um Joachim Löw trat die Reise von Stuttgart nach Basel mit dem Flugzeug an.
Der DFB-Tross um Joachim Löw trat die Reise von Stuttgart nach Basel mit dem Flugzeug an. © Sven Hoppe/dpa

Basel - Der DFB hat Kritik an dem kurzen Flug seiner Fußballer von Stuttgart nach Basel zum zweiten Nations-League-Spiel der Nationalmannschaft gegen die Schweiz (1:1) zurückgewiesen. Eine Anreise mit dem Bus sei aus Regenerationsgründen für die Spieler nicht möglich gewesen, da zwei- bis dreistündiges Sitzen ihre Fitness und Gesundheit gefährdet hätten.

Flug statt Zug: DFB wollte Kontakte minimieren

Der Zug als Transportmittel sei wegen der Corona-Hygieneregeln nicht infrage gekommen, sagte Pressesprecher Jens Grittner nach der Partie am Sonntagabend gegen die Eidgenossen. Durch das auf der Route nötige Umsteigen hätten die Spieler zu viele Kontakte außerhalb des Mannschaftskreises gehabt.

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Der DFB-Tross war am Samstag per Charterflug gereist, statt die rund 260 Kilometer (rund 180 Kilometer Luftlinie) umweltfreundlicher auf Straße oder Schiene zurückzulegen. Dafür gab es in den Sozialen Medien und vom ZDF-Reporter in der Live-Reportage des Schweiz-Spiels Kritik.

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