Mönchengladbach in den Playoffs gegen Dynamo Kiew

"Der schwerste Gegner der im Topf war". Mönchengladbach trifft in den Playoffs zur Champions League auf Dynamo Kiew.
| dapd
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Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach trifft in den Playoffs zur Champions League auf Dynamo Kiew.
Bongarts/Getty Images Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach trifft in den Playoffs zur Champions League auf Dynamo Kiew.

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach trifft in den Playoffs zur Champions League auf Dynamo Kiew.


Nyon - Der Bundesliga-Vierte der vergangenen Saison hat im Hinspiel am 21./22.August zunächst Heimrecht und reist zum Rückspiel eine Woche späterin die Ukraine.

 

Als großes Handicap könnte sich für die Borussia die fehlende Spielpraxis erweisen, denn das Hinspiel im Borussia-Park findet vor dem Bundesligastart (24. August) statt. Kiew ist dagegen schon in der Meisterschaft und liegt nach vier Siegen in den ersten vier Spielen auf Tabellenplatz zwei hinter Schachtjor Donezk.

Allerdings hat die Borussia im Europapokal der Landesmeister gute Erfahrungen mit Dynamo Kiew gemacht. Im Halbfinale 1976/1977 schalteten die „Fohlen“ das Kiew-Starensemble um Oleg Blochin durch ein 2:0 im Rückspiel aus, nachdem das Hinspiel 0:1 verloren ging. Im Endspiel scheiterte Gladbach dann allerdings am FC Liverpool (1:3).

Aufseiten von Kiew spielt im Brasilianer Raffael (27) ein Ex-Bundesliga-Profi. Der Südamerikaner stand zuletzt bei Bundesliga-Absteiger Hertha BSC unter Vertrag und war erst vor kurzem nach Kiew gewechselt. Für seinen Stammklub Dynamo spielte zuletzt noch Ukraines Fußball-Superstar Andrej Schewtschenko. Der Torjäger beendete allerdings seine Karriere nach der EURO 2012 in seinem Heimatland und wechselt in die Politik.

Die Gladbacher hoffen natürlich, sich weiter aus den Geldtöpfen der Champions League bedienen zu können. Nach Angaben der Europäischen Fußball-Union (UEFA) belaufen sich die geschätzten Bruttoerträge aus Königsklasse und Supercup auf 1,34 Milliarden Euro. Neben den garantierten 8,6 Millionen Euro für die Teilnahme an der Gruppenphase gibt es für einen Sieg wie bisher eine Million Euro, 500.000 Euro für ein Unentschieden. Die Achtelfinal-Teilnehmer erhalten allesamt 3,5 Millionen Euro, die Viertelfinalisten 3,9 Millionen Euro und die Halbfinalisten 4,9 Millionen Euro. Der Gewinner der Champions League bekommt 10,5 Millionen Euro, der Finalist 6,5 Millionen Euro.


Erste Reaktionen auf den Gegner:

Rolf Königs (Präsident Borussia Mönchengladbach): „Ich stimme mit den Fans überein: Wir hatten uns Athen oder Kopenhagen als Gegner gewünscht. Wir werden aber damit fertig. Das ist der schwerste Gegner, der im Topf war. Ich hoffe, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen. Wir haben alles vorbereitet. Wir drücken auf den Kopf, dann läuft alles ab.“

Vize-Präsident Rainer Bonhof: „Ich bin erschüttert. Das wird eine Herausforderung für unsere Spieler. Aber wir nehmen diese Herausforderung an. Es wäre schön, wenn wir das i-Tüpfelchen setzen könnten und uns für die Gruppenphase qualifizieren könnten".

Hier ist die Übersicht mit den Qualifikationsspielen

Borussia Mönchengladbach – Dynamo Kiew/Ukraine
FC Basel – CFR Cluj/Rumänien
Helsingborgs IF – Celtic Glasgow
BATE Borissow/Weißrussland – Hapoel Kiryat Shmona/Israel
AEL Limassol/Zypern – FSC Anderlecht
Dinamo Zagreb/Kroatien – NK Maribor/Slowenien
SC Braga/Portugal – Udinese Calcio/Italien
Spartak Moskau – Fenerbahce Istanbul/Türkei
FC Malaga/Spanien – Panathinaikos Athen
OSC Lille/Frankreich – FC Kopenhagen

 

Am 30. August werden in Monaco die 32 Champions-League-Teilnehmer, darunter dann auch Meister Borussia Dortmund, Vizemeister FC Bayern München und der FC Schalke 04, in acht Vorrundengruppen eingeteilt.

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