Mit Messi in München

Argentiniens Coach Diego Armando Maradona macht aus dem Freundschaftsspiel in der Allianz Arena gegen das DFB-Team den WM-Härtetest – er nominiert alle Stars.
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Der Weltfußballer des Jahres Leo Messi, hier mit Fifa-Boss Sepp Blatter, wird im März mit Argentinien in München gegen Deutschland spielen.
dpa Der Weltfußballer des Jahres Leo Messi, hier mit Fifa-Boss Sepp Blatter, wird im März mit Argentinien in München gegen Deutschland spielen.

Argentiniens Coach Diego Armando Maradona macht aus dem Freundschaftsspiel in der Allianz Arena gegen das DFB-Team den WM-Härtetest – er nominiert alle Stars.

BUENOS AIRES Härtetest in Fröttmaning mit Weltfußballer Lionel Messi und Lokalmatador Martin Demichelis: Für Argentinien wird das Freundschaftsspiel gegen Deutschland am 3.März in der Allianz Arena zum ersten echten WM-Test. „Die eine Hälfte des Kaders steht ja schon, mir fehlt die restliche“, sagte Trainer Diego Maradona bei der Nominierung des 20-köpfigen Aufgebots für die Partie in der Arena des FC Bayern.

Wie erwartet, nominierte Maradona für das Duell mit der DFB-Elf fast ausschließlich Legionäre aus den europäischen Top-Ligen. Neben Superstar Messi baut der argentinische Coach unter anderen auf Javier Mascherano (Liverpool), Gonzalo Higuaín (Real Madrid), Carlos Tevez (Manchester City), Sergio Agüero (Atlético Madrid) und Verteidiger Demichelis vom FC Bayern. Für Messi wird es dann der zweite Trip nach Deutschland binnen weniger Tage. Am 23. Februar tritt er mit dem FC Barcelona beim VfB Stuttgart zum Achtelfinalspiel in der Champions League an.

In Juan Sebastián Verón, Nicolás Otamendi und Clemente Rodríguez stehen nur drei Akteure aus der argentinischen Liga im Kader. Insgesamt berief Maradona in seiner rund 15-monatigen Amtszeit bereits 101 Profis. Was allerdings auch daran lag, dass er die Testspiele in Südamerika fast ausschließlich mit lokalen Kickern besetzte.

„Mit einigen habe ich schon gesprochen, mit anderen werde ich noch sprechen über die Zweifel, die ich habe“, kündigte Maradona mit Blick auf seinen WM-Kader an. Maradonas Ziel ist übrigens – wie sollte es anders sein – der dritte Titel für die Argentinier nach 1978 und 1986. „Wir wollen den Fluch brechen, denn wir sind seit mittlerweile 24 Jahren ohne WM-Titel“, so Maradona, „das ist der Wunsch, der alle beseelt.“ , hatte er bereits kundgetan. Zugleich schränkte Maradona aber auch ein: „Wir wissen, dass wir nicht zu den großen Favoriten gehören.“

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