Manuel Neuer vor dem Comeback: DFB-Einsatz gegen Österreich geplant

DFB-Kapitän Manuel Neuer wird am kommenden Samstag beim WM-Test gegen Österreich in Klagenfurt erstmals seit Oktober 2016 wieder im Tor der deutschen Nationalelf stehen.
| sid
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DFB-Keeper Manuel Neuer (rechts) und Torwarttrainer Andreas Köpke beim Mannschaftstraining.
Christian Charisius/dpa DFB-Keeper Manuel Neuer (rechts) und Torwarttrainer Andreas Köpke beim Mannschaftstraining.

Eppan - Es wird ernst für Manuel Neuer: Der Torwart des FC Bayern soll beim Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft am Samstag (18 Uhr/ZDF) in Klagenfurt gegen Österreich auflaufen und auf seine WM-Tauglichkeit geprüft werden.

"Stand jetzt wird Manuel spielen, dem steht nichts im Wege. Das sind die Spiele, die er braucht. Das ist ein richtiger Test. Danach müssen wir entscheiden, ob es geht", sagte Bundestorwarttrainer Andreas Köpke am Dienstag im Trainingslager des Weltmeisters in Eppan/Südtirol.

Neuer hatte nach über achtmonatiger Verletzungspause am Montag in einem Spiel gegen die deutsche U20 (7:1) über 30 Minuten einen ersten Testlauf absolviert. Am Mittwoch soll der 32-Jährige erneut gegen die DFB-Junioren eine Halbzeit einem Härtetest unterzogen werden.

Neuer bei der WM: So reagiert Rivale ter Stegen

"Manuel braucht diese Spiele, um wieder hundert Prozent fit zu sein. Sie helfen ihm, um seine Sicherheit wiederzubekommen", sagte Köpke. Immer mehr deutet darauf hin, dass Neuer beim Turnier in Russland (14. Juni bis 15. Juli) die deutsche Nummer eins sein wird. Auch im Training sehe man "keinen Unterschied mehr. Es war, als wenn er nicht weg gewesen wäre", sagte Köpke. Er habe mit Blick auf die WM "keine Bedenken. Ich habe ein sehr gutes Gefühl."

Sollte Neuer in Russland spielen, müsste Marc-Andre ter Stegen vom FC Barcelona wieder ins zweite Glied zurück. Zusammen mit Bundestrainer Joachim Löw habe er ein Gespräch mit dem 26-Jährigen geführt, so Köpke: "Er weiß um die besondere Situation. Manu ist unser Kapitän und Weltmeister. Wir versuchen alles, dass es funktioniert. Natürlich würde Marc-Andre gerne spielen. Aber er kann damit umgehen."

Lesen Sie hier: Matthäus plädiert für Torwart-Splitting bei der WM

 

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