Leverkusen siegt 2:1 nach Rückstand

Mit dem 2:1 (1:1) gegen 1899 Hoffenheim wahrte die "Werkself" die theoretische Chance auf die deutsche Meisterschaft.
| dpa
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Bayer Leverkusen hat die Entscheidung im Titelrennen der Fußball-Bundesliga um mindestens eine Woche vertagt. Mit dem 2:1 (1:1) gegen 1899 Hoffenheim wahrte die "Werkself" die theoretische Chance auf die deutsche Meisterschaft.

Leverkusen - Eine mögliche frühzeitige Meisterparty von Borussia Dortmund wurde verhindert. Vor 29 313 Zuschauern in der ausverkauften BayArena trafen Michal Kadlec (40. Minute) und Arturo Vidal (51.) für die Gastgeber und bescherten Bayer den sechsten Heimsieg in Serie. Für Hoffenheim war die Führung durch Gylfi Sigurdsson nach 28 Minuten zu wenig.

Mit vier neuen Spielern versuchte Bayer-Coach Jupp Heynckes die 1:5-Niederlage vom beim FC Bayern München vergessen zu machen. Stefan Kießling stürmte von Beginn an, Kadlec verteidigte wieder auf der linken Seite, Lars Bender kam ins defensive Mittelfeld und Sami Hyypiä spielte in der Innenverteidigung. Hoffenheim musste Andreas Ibertsberger (Grippe) durch den 19-jährigen Roberto Firmino ersetzen. Dafür kehrte Kapitän Andreas Beck nach seiner Gelbsperre in die Viererkette zurück.

"Eine Stärke unserer Mannschaft in dieser Saison war es, nach Niederlagen die richtigen Reaktionen zu zeigen", hatte Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler eine engagierte Bayer-Elf angekündigt. Diese Vorgabe konnte Leverkusen aber zunächst nicht umsetzen. Viele ungenaue Pässe und schlecht ausgespielte Angriffsversuche prägten das Bild in den ersten zwanzig Minuten. Auch Hoffenheim unternahm wenig nach vorne.

Erst Mitte der ersten Halbzeit wagten sich die Gäste vorsichtig in Richtung Bayer-Tor und wurden prompt belohnt. Nach Vorarbeit von Ryan Babel setzte sich Sigurdsson gegen die Bayer-Abwehr durch und schoss den Ball aus 14 Metern an René Adler vorbei zur Führung. Für den Isländer war es das achte Saisontreffer.

Anstelle einer Reaktion ihrer Mannschaft sahen die Bayer-Fans zunächst weitere gelungene Aktionen der Elf von Gäste-Trainer Marco Pezzaiuoli. Erst ließ Peniel Mlapa den routinierten Hyypiä alt aussehen, seinen Querpass konnte Babel aber nicht verwerten (34.). Kurz darauf traf Sigurdsson (38.) den linken Pfosten. Mit wütenden Pfiffen quittierten die Anhänger die Leverkusener Lethargie.

Doch eine Standardsituation brachte den Tabellenzweiten wieder zurück ins Spiel. Nach einer Ecke von Vidal köpfte der ansonsten schwache Kadlec zum 1:1 ein. Bereits zum 24. Mal war Leverkusen damit nach einem ruhenden Ball erfolgreich.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Bayer allerdings wesentlich aktiver. Bereits nach sechs Minuten wurde dieses Engagement belohnt: Nach einer Fehlerkette in der Hoffenheimer Abwehr drosch Vidal den Ball aus kürzester Distanz ins Netz und bejubelte seinen zehnten Saisontreffer. Kießling (68./81.) und Hyypiä (69.) vergaben eine frühe Entscheidung, trotzdem geriet der 450. Bundesliga-Sieg für Leverkusen nicht mehr in Gefahr.

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