Leipzig will Paris-Schwung mit ins BVB-Spiel nehmen

Erneut brachte RB Leipzig das Starensemble von PSG schwer in Bedrängnis - belohnt sich aber nur mit einem Punkt. Damit ist das Aus in der Königsklasse besiegelt.
| Von Frank Kastner, dpa
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Leipzigs Dominik Szoboszlai hält den Ball während des Spiels.
Leipzigs Dominik Szoboszlai hält den Ball während des Spiels. © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Leipzig

Niedergeschlagen und enttäuscht nach dem Champions-League-Aus, aber stolz auf die eigene Leistung. RB Leipzig kann die Königsklasse nach dem 2:2 (1:2) am Mittwochabend gegen Paris Saint-Germain abschreiben.

Als letzte Hoffnung bleibt dem Vizemeister nach dem ersten Punktgewinn nur noch die Chance auf die Europa League, um international zu überwintern. Doch nun steht erstmal der Bundesliga-Alltag mit dem Spiel an diesem Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund im Fokus.

"Es ist ein riesiger Schritt für mich, so gut gegen diesen Gegner zu spielen. Wenn wir diese beiden Spiele gegen Paris nehmen, dann müssen wir viel mehr Selbstvertrauen mitnehmen", sagte Marsch vor dem Duell gegen die Borussen. "Wir haben gesehen, dass wir es uns in vielen Momenten selbst schwer machen. Das ist es, was mein und unser Leben sehr schwer macht", sagte Marsch und lachte los, ehe er seinen Standard-Satz nachschob: "Wir müssen positiv bleiben und Glauben an unsere Art, an unsere Mannschaft, an den Zusammenhalt."

Laimer: "Der letzte Punch war nicht da"

Vor allem müsse sein Team "rauskommen aus der Phase, wo wir es uns selbst schwer machen. Ein paar Belohnungen und es kommt immer mehr zusammen", betonte Marsch. Für Konrad Laimer war der Grund für das Ausscheiden in der Königsklasse schnell gefunden: "Der letzte Punch war nicht da", betonte der Österreicher. Er konzentrierte sich bereits auf die Ausweichvariante. "Mit dem Punkt haben wir uns die Chance auf die Europa League einfacher gemacht. Es ist ein Ziel von uns, dass wir im Frühjahr noch international spielen", sagte Laimer.

Diese Chance bewahrte RB dank des Last-Minute-Treffers von Dominik Szoboszlai (90.+2) per Foulelfmeter. Zuvor hatte Christopher Nkunku (8.) die Leipziger vor 39 794 Zuschauern in Führung geköpft, ehe der zuvor gefoulte André Silva einen Elfmeter (12.) verschoss. Das bestrafte Paris dank Georginio Wijnaldum umgehend: Erst traf er zum Ausgleich (21.), dann zur Führung (40.). "Ich hoffe, wir können viel aus dem Spiel mitnehmen", sagte Marsch. Personell muss er auf jeden Fall umbauen. Abwehrchef Willi Orban hat "etwas Scharfes im Oberschenkel gespürt", meinte Marsch und fügte an: "Hoffentlich ist er nur ein paar Wochen raus und es ist nicht so schlimm".

© dpa-infocom, dpa:211104-99-858807/2

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