Laudehr fordert mehr medizinische Kompetenz bei Trainern

Fußballerin Simone Laudehr vom Bundesliga- Tabellenführer FC Bayern München hat mehr medizinisches Fachwissen bei Trainern im Frauenbereich gefordert. "Wichtiger bei der Trainerausbildung sollten die Bereiche Physiotherapie und Medizin werden. Viele können aus eigener Erfahrung ja gar nicht nachvollziehen, wie man sich als Profisportler während und nach einer Verletzung fühlt", sagte die 34-Jährige in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag).
| dpa
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Viviane Asseyi (l-r), Simone Laudehr und Ivana Rudelic vom FC Bayern München feiern nach ihrem Sieg.
Viviane Asseyi (l-r), Simone Laudehr und Ivana Rudelic vom FC Bayern München feiern nach ihrem Sieg. © Matthias Balk/dpa
München

Laudehr beschreibt, wie Trainer Entscheidungen nach eigener Einschätzung und nicht der des Arztes getroffen haben. "Ich habe Trainer beim Überschreiten der Kompetenz des Arztes erlebt. Das war leider nicht immer professionell", sagte sie. Daher mache sie sich für mehr Ausbildungen von Fußballlehrern beim DFB stark.

Laudehr zählt zu den erfolgreichsten deutschen Fußballerinnen. Sie hat die Champions League, den UEFA-Cup sowie zwei Mal den DFB-Pokal gewonnen. Mit der Nationalmannschaft holte sie 2008 Bronze und 2016 Gold bei Olympia, wurde 2009 sowie 2013 Europameisterin. Laudehr wird ihre Karriere zum Ende der Saison beenden.

© dpa-infocom, dpa:210325-99-961152/3

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