Kein Startschub für Beiersdorfer: 1:1 gegen KSC

Der FC Ingolstadt führt gegen den KSC, gewinnt aber nicht. Vorne fehlt die Abgezocktheit. Die Schanzer liegen in der 2. Liga weiter abgeschlagen hinten.
| dpa
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Marco Thiede von Karlsruhe (l) und Rico Preißinger von Ingolstadt kämpfen um den Ball.
Marco Thiede von Karlsruhe (l) und Rico Preißinger von Ingolstadt kämpfen um den Ball. © Armin Weigel/dpa
Ingolstadt

Dietmar Beiersdorfer jubelte einmal, aber nicht nach dem Schlusspfiff. Bei seinem Comeback im Profi-Fußball konnte der ehemalige HSV-Macher keinen Sieg seines neuen Vereins FC Ingolstadt beklatschen. Der neue Sport-Geschäftsführer der Schanzer sah am Sonntag in der 2. Fußball-Bundesliga als Tribünengast mit seiner Corona-Schutzmaske ein 1:1 (1:1) gegen den Karlsruher SC.

"Ein Sieg wäre sehr gut und wichtig gewesen", sagte der weiterhin sieglose FCI-Coach André Schubert bei Sky. Das Ergebnis sei aber in Summe "in Ordnung". Ein Schuss von Thomas Keller, den KSC-Verteidiger Christoph Kobald entscheidend ins eigene Tor abfälschte, brachte den Tabellenletzten vor 4348 Zuschauern im Ingolstädter Sportpark in Führung (27. Minute).

Das 1:1 fiel ebenfalls nach einer Ecke: Nach einem Kopfball von Stürmer Philipp Hofmann an den Pfosten, drückte Dominik Kother den Ball über die Linie (42.). Der FCI investierte viel. Und er hatte nach einem Gegenstoß durch Angreifer Maximilian Beister auch die Topchance zum 2:0 (34.). "Wir müssen mit zwei, drei Toren in Führung gehen", klagte Schubert. Die Schanzer waren wieder einmal im Abschluss nicht konsequent. "Es fehlt uns die Präzision", sagte der FCI-Coach. Nach der Pause ließ das Niveau nach, das Spiel war zäh.

Nach sechs Punkten aus 14 Partien ist der Abstand der Ingolstädter selbst auf den Relegationsrang 16 beträchtlich: Es sind acht Punkte! Beiersdorfer verbreitete vorm Spiel am Sky-Mikrofon trotzdem viel Arbeitslust. Der 58-Jährige sprach von "einer herausfordernden Situation". Es gehe darum, bis zum Jahresende "einige Punkte zu sammeln, um eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde zu haben".

Schubert bewertete die Zusammenarbeit mit dem neuen, starken Mann beim ehemaligen Bundesligisten "sehr angenehm" und "befruchtend". Ein großes Thema sei schon jetzt die Personalplanung für die Rückrunde.

© dpa-infocom, dpa:211121-99-86859/3

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