Joachim Löw: Kein Toupet und nicht schwul
Privates Interview mit Joachim Löw in der Welt am Sonntag. Der Bundestrainer spricht über seine Frisur und die hartnäckigen Gerüchte, er sei schwul.
Berlin - Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat es nach eigener Einschätzung nicht ganz leicht mit seiner Frisur. „Ich habe einfach viel Haar, an meiner Frisur kann ich gar nicht viel tun. Meine Haare wachsen nämlich, was mich etwas stört, nach vorne. Ich könnte sie gar nicht zurückkämmen“, sagte der 51-Jährige der „Welt am Sonntag“ (WamS). Darum habe er, seit er denken könne, die gleiche Frisur, mal ein bisschen länger, mal ein bisschen kürzer. „Ich wasche meine Haare, föhne sie zwei Minuten an, mach' vielleicht etwas Gel rein, und dann fallen die so. Ich geh' auch mal mit nassen Haaren aus dem Haus. Also, ich style meine Haare nie.“
Zum Gerücht, dass er ein Toupet trage, stellte Löw klar: „Das habe ich auch schon gehört. Quatsch. Sie können ja gern mal dran ziehen.“ Zudem gab er Einblick in sein ganz Badezimmer: „Auf jeden Fall mal Licht. “ Ein Bad ohne Fenster sei für ihn unvorstellbar. „Also: hell. Spiegel, klar – und Spiegel sind ja heute größer als früher. Kein Alibertschränkchen zum Aufklappen. Zwei Waschbecken, das schon. Fußbodenheizung.“
In der "WamS" äußerte sich Joachim Löw auch erstmals über das hartnäckige Gerücht, er sei homosoxuell: "Ich habe das auch schon gehört. Was soll ich dazu sagen? Es ist wie mit dem Toupet. Auch das stimmt nicht. Fragen Sie gern meine Frau", sagte der Bundestrainer.
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