"Ist ja ein Suchender": Völler mit Zukunftsempfehlung an Müller

DFB-Boss Rudi Völler fordert von Thomas Müller, den Trainerschein zu machen. Der ehemalige Stürmer des FC Bayern hat sich aber noch nicht entschieden.
Kilian Kreitmair
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Bei der WM als Experte im Einsatz: Thomas Müller.
Bei der WM als Experte im Einsatz: Thomas Müller. © IMAGO

Thomas Müller hat nach Bekanntwerden der Trennung von Lisa einen vollen Terminplan. Als TV-Experte ist er für "Magenta" bei der WM im Einsatz. Natürlich flog der ehemalige Stürmer des FC Bayern auch zum ersten Gruppenspiel der Nationalmannschaft nach Houston. Müller macht seine neue Aufgabe sichtlich Spaß. Der gebürtige Weilheimer haut, klassisch Radio Müller, zahlreiche Witze raus. 

Völler: "Jürgen kann ihm auch einen Tipp geben"

Wie es danach mit ihm weitergeht? Zunächst wird er bei den Vancouver Whitecaps die MLS-Saison zu Ende spielen. Nach der Finalniederlage in der vergangenen Spielzeit gegen Messi-Klub Inter Miami will Müller den Titel gewinnen. "Ich bin auf der Suche nach dem MLS Cup", meinte er im Rahmen der Übertragung des DFB-Spiels. Und dann? 

Ginge es nach DFB-Teamboss Rudi Völler, solle Müller einen Trainerschein machen. "Thomas ist ja ein bisschen ein Suchender", holte der 66-Jährige aus: "Jürgen kann ihm auch einen Tipp geben. Und das meine ich hier ernst – bei euch ist ernst ja ein bisschen schwieriger, ihr seid ja mehr für die Komik zuständig." Warum Müller den Schein machen sollte? 

Empfiehlt Thomas Müller einen Trainerschein: DFB-Teamboss Rudi Völler.
Empfiehlt Thomas Müller einen Trainerschein: DFB-Teamboss Rudi Völler. © IMAGO

DFB-Boss will sich mit Müller zusammensetzen

Um sein Verständnis für das Spiel zu vertiefen, meinte Völler. Jürgen Klopp sei ein "wunderbares Beispiel" für eine erfolgreiche Karriere. Der ehemalige Erfolgscoach des FC Liverpool nahm die Vorlage auf und brachte den Vorschlag, nach nach der MLS-Saison im Jahr 2029 sich mit ihm zusammenzusetzen: "Dann sagen wir dem Thomas, was er machen soll. Ich hab’ das Gefühl, er ist ein guter Zuhörer, aber er redet auch gerne."

So viel Zeit will Völler aber nicht verstreichen lassen. Er betonte, dass sie sich bald zusammensetzen und etwas "Grundsätzliches besprechen" könnten. Damit hatte selbst Müller nicht gerechnet. Ihm kam nur eine diplomatische Antwort, dass er sich "immer gerne" mit einem Gesprächspartner zusammensetzen würde. Ob in den nächsten Tagen schon der Völler-Anruf folgt?

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  • dakaiser vor 19 Minuten / Bewertung:

    Müller und Klopp sind beide Dampfplauderer vor dem Herrn. Man hört sich gerne reden und nimmt sich selber sehr wichtig auch wenn man nach außen hin das Gegenteil behauptet. Genau das wollte Ihnen Völler zwischen den Zeilen mitteilen, haben die beiden aber nicht gecheckt.....

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