Innenministerium für einheitlichere Zuschauer-Regeln

Die unterschiedlichen Entscheidungen zu Zuschauern bei Bundesliga-Spielen stoßen bei der Bundesregierung auf Kritik.
| dpa
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Streitthema: Die Zuschauer-Regelung in Zeiten steigender Corona-Zahlen.
Streitthema: Die Zuschauer-Regelung in Zeiten steigender Corona-Zahlen. © Andreas Gora/dpa

Was angesichts der gestiegenen Corona-Infektionszahlen im konkreten Fall sinnvoll sei, sei zwar Sache der örtlichen Gesundheitsämter, betonte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Die Bundesregierung appelliere aber an die Verantwortlichen, "hier zu einem einheitlichen Verfahren zu kommen" haben. Das Hygienekonzept des Deutschen Fußball Liga gelte nach wie vor. Nichtsdestotrotz sei es vor dem Hintergrund eines stärkeren Infektionsgeschehens sinnvoll, auch Konzepte, die man erarbeitet hat, zu überprüfen.

Am vergangenen Wochenende waren bei Hoffenheim gegen Dortmund in Sinsheim wegen eines niedrigen Inzidenzwerts noch 6030 Zuschauer zugelassen, während in vielen anderen Stadien schon wieder vor leeren Rängen gekickt wurde. An diesem Wochenende sieht es nicht anders aus: Bei Union Berlin und dem VfL Wolfsburg sind Zuschauer in einem bestimmten prozentualen Anteil gestattet, in den meisten anderen Arenen dürfen nur wenige oder gar keine Fans dabei sein.

 

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