Ingolstadt drittklassig - Köppel will bleiben

Null Tore, null Punkte – nach der dritten Pleite richtete Horst Köppel seinen Blick schon auf den angestrebten Neuanfang des FC Ingolstadt in der 3. Fußball-Liga. "Das ist ein trauriger Tag", stellte FC-Sportdirektor Harald Gärtner lapidar fest.
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Aller Einsatz brachte nichts, seiner Ingolstädter steigen ab: Trainer Horst Köppel.
Rzepka/Augenklick Aller Einsatz brachte nichts, seiner Ingolstädter steigen ab: Trainer Horst Köppel.

INGOLSTADT - Null Tore, null Punkte – nach der dritten Pleite richtete Horst Köppel seinen Blick schon auf den angestrebten Neuanfang des FC Ingolstadt in der 3. Fußball-Liga. "Das ist ein trauriger Tag", stellte FC-Sportdirektor Harald Gärtner lapidar fest.

Null Tore, null Punkte – nach der dritten Pleite richtete Horst Köppel seinen Blick schon auf den angestrebten Neuanfang des FC Ingolstadt in der 3. Fußball-Liga. „Ich kann mir gut vorstellen, hierzubleiben. Ich bin mit abgestiegen. Wir werden uns in den nächsten Tagen zusammensetzen und sehen, wie es weitergehen kann“, sagte der glücklose Coach nach dem bitteren 0:1 am Donnerstagabend gegen den FC St. Pauli. Mit der dritten Niederlage im dritten Spiel unter Köppel war der direkte Wiederabstieg besiegelt, als zweiter Verein neben Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden muss der im Jahr 2009 sieglose FC Ingolstadt zurück in die Drittklassigkeit.

„Das ist ein trauriger Tag“, stellte FC-Sportdirektor Harald Gärtner lapidar fest. Doch nach der ersten Enttäuschung machte sich rasch Aufbruchstimmung breit. „Ich bin Optimist und sage, dass wir uns in der 3. Liga regenerieren und wieder zurückkommen“, sagte Andreas Schleef, der stellvertretende Aufsichtsrats-Vorsitzende. Und Aufsichtsrats-Chef Peter Jackwerth plant bereits für die Rückkehr. Zusammen mit Co-Trainer Michael Wiesinger soll Altmeister Köppel die Oberbayern wieder nach oben führen. „Mein Wunsch ist, dass er bleibt“, sagte Jackwerth. „Wir haben an der 2. Liga geschnuppert - und da wollen wir so schnell wie möglich wieder hin“, sagte Gärtner.

Vielversprechend hatte im vergangenen Sommer das Unternehmen 2. Liga begonnen, zur Saison-Halbzeit standen 21 Punkte und Platz 12 zu Buche – mit immerhin sieben Zählern Vorsprung auf einen Abstiegsrang. „Wir haben bisher guten Fußball gezeigt und die Liga bereichert“, zog Trainer Thorsten Fink in der Winterpause ein positives Zwischenfazit. Doch dem Höhenflug folgte der tiefe Sturz: Mit 1:6 ging Ingolstadt zu Beginn der Rückrunde in Fürth unter, schon am 22. Spieltag stand der Verein erstmals auf dem Relegationsplatz. Fünf Spieltage später rutschte Ingolstadt sogar auf einen Abstiegsrang ab. Selbst die Trennung von Trainer Fink vor dem 29. Spieltag nutzte nichts mehr, die Verpflichtung von Köppel als Retter kam zu spät. „Es ist oft so, wenn man unten steht, geht gar nichts mehr“, resümierte der neue Coach angesichts von sechs mageren Punkten im Jahr 2009.

Dafür war das Heimspiel gegen die Hanseaten ein echter Beleg. Chancen in Hülle und Fülle hatten die Oberbayern, doch entweder scheiterten sie an ihren Nerven oder am starken Gäste-Keeper Mathias Hain. Am Ende kam es, wie es kommen musste – kurz vor Schluss besiegelte Alexander Ludwig (86. Minute) die erneute Niederlage. „Wenn man keine Tore macht, kann man keine Spiele gewinnen“, resümierte Köppel.

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