HSV vereitelt Kölner Karnevalsfeier in Hamburg

Der Hamburger SV hat nur mit viel Mühe eine Kölner Karnevalsfeier in der Hansestadt verhindert: Einen Tag vor Rosenmontag erkämpfte sich der HSV ein 1:1 (0:1) gegen den 1. FC Köln.  
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Hamburgs Lewis Holtby und Kölns Jonas Hector (rechts) kämpfen um den Ball.
dpa Hamburgs Lewis Holtby und Kölns Jonas Hector (rechts) kämpfen um den Ball.

Der Hamburger SV hat nur mit viel Mühe eine Kölner Karnevalsfeier in der Hansestadt verhindert: Einen Tag vor Rosenmontag erkämpfte sich der HSV ein 1:1 (0:1) gegen den 1. FC Köln.

Hamburg - In der Ecke schunkelten und sangen die Kölner Fans einfach weiter, die Hamburger Zuschauer schwiegen dagegen betreten. Einen Tag vor Rosenmontag waren nur die jecken Anhänger des 1. FC Köln in Karnevalsstimmung, alle anderen sahen das 1:1 (1:0) beim Hamburger SV deutlich nüchterner.

"Ganz okay" fand HSV-Trainer Bruno Labbadia das glückliche Remis für die Hamburger. Auf den Befreiungsschlag wartete der Ex-Stürmer am Tag vor seinem 50. Geburtstag allerdings vergeblich: "Wir wissen, dass wir intensive Arbeit vor uns haben."

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Nach nur vier Punkten aus den letzten sechs Heimspielen bleibt der HSV in gefährlicher Nähe zum Relegationsrang 16. Der Platz, den die Hamburger in den letzten beiden Jahren belegten, ist nur vier Zähler entfernt.

Aber es hätte noch schlimmer kommen können: Simon Zoller brachte die Gäste vor 51.999 Zuschauern nach einem kapitalen Bock von HSV-Kapitän Johan Djourou in Führung (41.). Nach einem leichtfertigen Abspielfehler des Schweizers traf der Angreifer mit einem trockenen Rechtsschuss.

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Nach dem Wechsel glich Nicolai Müller mit einem fulminanten Linksschuss in den linken Winkel aus (47.). Die Kölner, die über weite Strecken das Spiel dominierten, wollten die Feierlaune ihrer Fans auch nicht teilen.

"Das sind ganz klar zwei verlorene Punkte", urteilte Dominik Maroh bei Sky: "Fünf nicht so gute Minuten haben gereicht, um nur unentschieden zu spielen. Das ist extrem bitter."

Der FC verpasste es damit, während der fünften Jahreszeit die Europacup-Hoffnungen seiner Anhänger zu nähren. Mit 26 Punkten stimmt die Bilanz von Trainer Peter Stöger jedoch.

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